<?xml version="1.0" encoding="utf8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Friedensforum</title>
	<atom:link href="http://www.fffr.de/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.fffr.de</link>
	<description>Freiburg</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 Aug 2010 16:41:40 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.4</generator>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Kundgebung am Mahnmal für die Opfer der Naziherrschaft: Rotteckring Eingang Volkshochschule</title>
		<link>http://www.fffr.de/?p=1331</link>
		<comments>http://www.fffr.de/?p=1331#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 16:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Virginia Edwards-Menz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedensforum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fffr.de/?p=1331</guid>
		<description><![CDATA[Vom Siegesdenkmal zum Platz des Friedens!
Nicht der Siege gedenken, sondern der Opfer und der Friedensstifter und FriedensstifterInnen!
Das Siegesdenkmal soll „demokratisiert“ werden &#8211; wir sagen NEIN!
Am 27. Juli 2010 wurde ein Text der Stadtverwaltung über die Zukunft des Siegesdenkmals dem Gemeinderat vorgelegt, wonach es im Rahmen der Umgestaltung des Friedrichrings verschoben werden und evtl. mit Sitzstufen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: large;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Vom Siegesdenkmal zum Platz des Friedens!</span></span></p>
<p><span style="font-size: large;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Nicht der Siege gedenken, sondern der Opfer und der Friedensstifter und FriedensstifterInnen!</span></span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Das Siegesdenkmal soll „demokratisiert“ werden &#8211; wir sagen NEIN!</span></span></strong></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Am 27. Juli 2010 wurde ein Text der Stadtverwaltung über die Zukunft des Siegesdenkmals dem Gemeinderat vorgelegt, wonach es im Rahmen der Umgestaltung des Friedrichrings verschoben werden und evtl. mit Sitzstufen versehen werden soll um das Denkmal „besser zugänglich zu machen und damit zu &#8216;demokratisieren&#8221;“ (siehe Vorlage G-10/109 der Stadtverwaltung weiter unten).<br />
 </span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Das Siegesdenkmal dient dazu, des Sieges Deutschlands über Frankreich im Jahr 1871 zu gedenken.  Frankreichs Regierung hatte den Krieg erklärt nach einer durch Bismarck manipulierten Veröffentlichung in der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung“, die für die Franzosen eine Provokation darstellte.  Diese Strategie hatte Bismarck bewusst gewählt, um durch einen Krieg ein deutsches Reich unter preußischer Führung zu erreichen. <br />
 </span></span></p>
<p><strong><span style="font-size: small;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Im deutsch-französischen Krieg 1870-71 starben 80 000 französische und   40 000 deutsche Soldaten.  Kriege verursachen Tote, Verbrechen, Misshandlungen. Erinnerungen an sie können niemals „demokratisiert“ werden.</span></span></strong></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Die Erstellung des Siegesdenkmals hat damals 85 000 Goldmark gekostet. Was will sich die Stadt dieses Mal die „Demokratisierung des Denkmals“ kosten lassen?</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">1948 wurde ein Antrag aus pazifistischen Kreisen für den Abbau des Denkmals vom Gemeinderat abgelehnt.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Wir fordern:</span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Vom Siegesdenkmal zum Platz des Friedens und der Völkerfreundschaft!<span id="more-1331"></span></span></strong></span></p>
<p><strong><span style="font-size: small;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">aus der Vorlage G-10/109 der Stadtverwaltung<br />
 </span></span></strong></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Stadtbahn und Umgestaltung Kronenstraße, Werthmannstraße, Rotteckring</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">und Friedrichring</span></span></p>
<p><strong><span style="font-size: small;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Anlage 2</span></span></strong></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">https://freiburg.more-rubin1.de/index.php <br />
 </span></span></p>
<p><strong><span style="font-size: small;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Abschnitt Siegesdenkmal</span></span></strong></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Lageplan und Erläuterung </strong><br />
 </span></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">&#8220;Das Siegesdenkmal mag für einen zeitgenössischen Betrachter als kriegsverherrlichend und überholt erscheinen, bei einer näheren Betrachtung zeigt sich jedoch eine sehr hohe kulturhistorische Bedeutung. Daher sieht das Plankonzept vor, es zu erhalten und im Rahmen der Umgestaltung in die Nähe seines ursprünglichen Standorts zu verschieben. Das Siegesdenkmal wurde erstellt anlässlich des Endes des Deutsch-Französischen Kriegs und der Gründung des Deutschen Kaiserreichs  1871. Es ist ein gemeinsames Denkmal mehrerer badischer Städte, stellt  also ein badisches Landesmonument dar. Mitfinanziert wurde das Denkmal außerdem von zahlreichen Privatpersonen und durch eine öffentliche Sammlung von Spenden. Das  Siegesdenkmal besitzt einen besonderen kulturhistorischen Wert. Es hat  (im Unterschied zu anderen Denkmälern aus dieser Epoche) keine explizite  Aussage gegen den Nachbarstaat. Weiterhin ist es eines der sehr wenigen  Denkmäler aus dieser Zeit, die die Herrschaft der Nationalsozialisten  überstanden haben (im Dritten Reich wurden die Denkmäler aus der  Kaiserzeit zum einen aus politischen Gründen beseitigt, zum anderen um Metallreserven für den Krieg zu gewinnen). Wegen dieser kulturhistorischen Bedeutung wurde das Siegesdenkmal bei dem Ausbau des Friedrichsrings zur Verkehrsachse 1962 nach öffentlicher Diskussion zwar verschoben, aber erhalten. Im Abstimmung mit dem Referat Denkmalpflege des Regierungspräsidiums ist daher die Verschiebung des Denkmals in den Platzbereich vorgesehen. Dabei soll das Denkmal in Größe und Art erhalten werden, wobei  angedacht wird, den unteren Sockel nicht mit Erde sondern mit  Sitzstufen anzulegen, um das Denkmal besser zugänglich zu machen und damit zu &#8216;demokratisieren&#8217;.&#8221;</span></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fffr.de/?feed=rss2&amp;p=1331</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Atomwaffen im Fliegerhorst Büchel umgehend von den USA zurückholen lassen!</title>
		<link>http://www.fffr.de/?p=1328</link>
		<comments>http://www.fffr.de/?p=1328#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 17:22:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Virginia Edwards-Menz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fffr.de/?p=1328</guid>
		<description><![CDATA[ 
Im Fliegerhorst Büchel lagern mindestens 20 US-Atomwaffen des Typs B61.
 
Dieser Bombentyp hat eine maximale Sprengkraft von 340 Kilotonnen TNT. Das entspricht etwa dem 26-fachen der Hiroshima-Bombe.
 
Diese Atomwaffen unterstehen der US Air Force und der 139 Mann starken 702. Munition Support Squadron (MUNSS), die für die Verwahrung, Bewachung, Wartung und Freigabe der Waffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"> </span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Im Fliegerhorst Büchel lagern mindestens 20 US-Atomwaffen des Typs B61.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"> </span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Dieser Bombentyp hat eine maximale Sprengkraft von 340 Kilotonnen TNT. Das entspricht etwa dem 26-fachen der Hiroshima-Bombe.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"> </span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Diese Atomwaffen unterstehen der US Air Force und der 139 Mann starken 702. Munition Support Squadron (MUNSS), die für die Verwahrung, Bewachung, Wartung und Freigabe der Waffen verantwortlich sind. Deutsche und US Piloten üben in Deutschland den Einsatz von Atomwaffen mit Tornado-Jagdbombern.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"> </span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Die Bundesrepublik Deutschland ist keine Atommacht. Mit diesen Atomwaffen auf deutschem Gebiet hat sie jedoch den Status der „atomaren Teilhabe“. Die Bundesregierung möchte durch diese Teilhabe gleichbehandelt werden wie die Atomgroßmächte und hofft, als ständiges Mitglied in den UN-Sicherheitsrat aufgenommen zu werden.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"> </span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Dazu sagen wir „NEIN“, zumal wir Bürger und Bürgerinnen mit unsern Steuermitteln die aufwändige und teure Bewachung und Instandhaltung dieser gefährlichen Atomwaffen auch noch zu leisten haben.</span></span></p>
<p><span style="font-family: arial black,avant garde;"><span style="font-size: medium;"> </span></span></p>
<p><span style="font-family: arial black,avant garde;"><span style="font-size: medium;">Wir fordern den sofortigen Abzug der Atomwaffen aus Deutschland!</span></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fffr.de/?feed=rss2&amp;p=1328</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Afghanisch-Deutscher Ärzteverein e.V.</title>
		<link>http://www.fffr.de/?p=1314</link>
		<comments>http://www.fffr.de/?p=1314#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 15:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Virginia Edwards-Menz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fffr.de/?p=1314</guid>
		<description><![CDATA[Mutter-Kind-Klinik Jalalabad, Afghanistan
Sommerfest 2010

Vorträge, Filme, Projekt-Information
Büchertisch, Kalender- und Kartenverkauf
Afghanisches Essen, Kuchen und Tee
Musik und afghanischer Tanz

Samstag, 24. Juli 2010 ab 14.30  –  Spechtpassage in Freiburg
Flugblatt als PDF (100 KB)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: large;">Mutter-Kind-Klinik Jalalabad, Afghanistan</span></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 402px"><a href="http://www.fffr.de/stuff/flyer_u_poster/sommerfest_m-k-klinik_2010.pdf" target="_blank"><img style="vertical-align: middle;" title="Mutter-Kind-Klinik Jalalabad" src="http://www.fffr.de/stuff/flyer_u_poster/sommerfest_m-k-klinik_2010.jpg" alt="Mutter-Kind-Klinik Jalalabad" width="392" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">Mutter-Kind-Klinik Jalalabad</p></div>
<h3 style="text-align: left;">Sommerfest 2010</h3>
<ul>
<li><span style="font-size: small;">Vorträge, Filme, Projekt-Information</span></li>
<li><span style="font-size: small;">Büchertisch, Kalender- und Kartenverkauf</span></li>
<li><span style="font-size: small;">Afghanisches Essen, Kuchen und Tee</span></li>
<li><span style="font-size: small;">Musik und afghanischer Tanz</span></li>
</ul>
<h3><span style="font-size: small;"><strong>Samstag, 24. Juli 2010 ab 14.30  –  <span style="font-size: medium;"><span style="font-size: small;">Spechtpassage in Freiburg</span></span></strong></span></h3>
<p><a href="http://www.fffr.de/stuff/flyer_u_poster/sommerfest_m-k-klinik_2010.pdf" target="_blank">Flugblatt als PDF (100 KB)</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fffr.de/?feed=rss2&amp;p=1314</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mutter-Kind-Klinik Jalalabad: Info-Veranstaltung</title>
		<link>http://www.fffr.de/?p=1293</link>
		<comments>http://www.fffr.de/?p=1293#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 May 2010 14:27:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Virginia Edwards-Menz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fffr.de/?p=1293</guid>
		<description><![CDATA[Flyer als PDF
REISE nach AFGHANISTAN / MUTTER-KIND KLINIK JALALABAD
 Aktuelle Bilder und Informationen
 Dienstag, 15.6.2010
 20 Uhr
 Café Velo
Eintritt frei

  Veranstalter: Afghanisch Deutscher Ärzteverein e.V., Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdenstgegnerInnen Ortsgruppe Freiburg, Freiburger Friedensforum
Eindrücke einer Reise nach Masar-i-Sharif im Frühjahr 2010:
 Wir zeigen Landschaften, Menschen und den afghanischen Alltag.
Wir zeigen eine der gefährlichsten Strassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><a href="http://www.fffr.de/stuff/flyer_u_poster/2010-06-15_flyer_Mutter-Kind-Klinik-Jalalabad.pdf" target="_blank"><span style="font-size: small;">Flyer als PDF</span></a></span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>REISE nach AFGHANISTAN / MUTTER-KIND KLINIK JALALABAD<br />
 Aktuelle Bilder und Informationen<br />
 Dienstag, 15.6.2010<br />
 20 Uhr<br />
 Café Velo</strong></span></span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong><span style="font-size: x-small;">Eintritt frei</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><br />
 </span><span style="font-size: small;"> <strong>Veranstalter: <span style="font-size: x-small;">Afghanisch Deutscher Ärzteverein e.V., Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdenstgegnerInnen Ortsgruppe Freiburg, Freiburger Friedensforum</span></strong></span></span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Eindrücke einer Reise nach Masar-i-Sharif im Frühjahr 2010:<br />
 Wir zeigen Landschaften, Menschen und den afghanischen Alltag.</span></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><img class=" " title="kinder in afghanistan" src="http://www.fffr.de/stuff/flyer_u_poster/Mutter-Kind_Kinder.jpg" alt="" width="480" height="280" /><p class="wp-caption-text">Kinder in Afghanistan                                                           -  Bild: Peter-Harry Benzner</p></div>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Wir zeigen eine der gefährlichsten Strassen der Welt: die Strasse nach Jalalabad. Dort gibt es seit 1999 (als die Taliban Afghanistan regierten) eine<br />
 Mutter-Kind Klinik, die vom afghanisch-deutschen Ärzteverein unter schwierigsten Bedingungen gegründet wurde. Diese gut funktionierende,<br />
 saubere und von der WHO ausgezeichnete Klinik ist in Existenznot geraten.<span id="more-1293"></span></span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Die Aktivitäten der Mutter-Kind Klinik im Jahr 2009 umfassten Untersuchungen, Impfungen, Gesundheitserziehung, Laboruntersuchungen, das Verschreiben von Medikamenten, Wasserzufuhr, Verabreichung von Verhütungsmittel und Schwangerschaftsvor- und -nachsorge. Allein in diesem Jahr wurden über 27 000 PatientInnen versorgt.</span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Die Klinik stellt nicht nur einen unverzichtbaren Beitrag zur Gesundheitsversorgung der ärmsten Bevölkerungsteile Jalalabads dar, sondern ermöglicht auch den MitarbeiterInnen der Klinik ihren Lebensunterhalt zu verdienen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Darüber hinaus ist die Klinik zumindest ein kleines Gegengewicht zu der starken militärischen Präsenz Europas und der USA in Afghanistan und trägt ein wenig zur demokratischen Entwicklung in Afghanistan bei.</span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><strong>www.adav.de<br />
 www.dfg-vk.de<br />
 www.fffr.de</strong></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fffr.de/?feed=rss2&amp;p=1293</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>An den Landesschülerbeirat: Stellungnahme zur Kooperationsvereinbarung</title>
		<link>http://www.fffr.de/?p=1291</link>
		<comments>http://www.fffr.de/?p=1291#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 May 2010 14:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Virginia Edwards-Menz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fffr.de/?p=1291</guid>
		<description><![CDATA[
Anmerkungen des Freiburger Friedensforums zur Stellungnahme des 8. Landesschülerbeirats zum Kooperationsvertrag zwischen dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und dem Wehrbereich IV der Bundeswehr vom 04.12.2010
1. Neu am geplanten Einsatz von Bundeswehrsoldaten im Schulunterricht ist die Vertragsform als Grundlage. Jeder Vertrag schafft rechtliche Bindungen, die Vertragserfüllung verlangen. Darauf werden alle Vertragspartner bestehen.
2. Die Zuständigkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Anmerkungen des Freiburger Friedensforums zur Stellungnahme des 8. Landesschülerbeirats zum Kooperationsvertrag zwischen dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und dem Wehrbereich IV der Bundeswehr vom 04.12.2010</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">1. Neu am geplanten Einsatz von Bundeswehrsoldaten im Schulunterricht ist die Vertragsform als Grundlage. Jeder Vertrag schafft rechtliche Bindungen, die Vertragserfüllung verlangen. Darauf werden alle Vertragspartner bestehen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">2. Die Zuständigkeit für die Ausgestaltung der Umsetzung der vertraglichen Vereinbarung liegt bei den Schulen. Darin sind jährlich Rechenschafts-berichte der Jugendoffiziere vorgesehen. Dadurch erhält das Ministerium die Kontrolle über die Vertragserfüllung.</span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">3. Der Einsatz von Fachkräften aus verschiedenen Berufen im Schulunterricht soll die Schüler auf die Erlernung und Ausübung eines Berufes vorbereiten. Damit ist selbstverständlich ein Werbeeffekt verbunden.<span id="more-1291"></span></span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Der Soldatenberuf ist nicht mit anderen Berufen zu vergleichen. Deutschland führt Krieg in Afghanistan und wird laut Verteidigungsminister auch in Zukunft Kriege führen. Die Ausübung des Soldatenberufs beinhaltet den Kriegsdienst. Der zwingt den Ausübenden zum Töten und zur Bereitschaft, sich töten oder verletzen zu lassen. Vergleichbare Anforderungen stellt kein anderer Beruf, auch nicht Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste. Zudem ist zu berücksichtigen, dass die UN-Kinderrechtskonvention für Jugendliche unter 18 Jahren die Werbung für den Dienst an der Waffe untersagt.</span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">4. Seit Jahren ist das Thema Gewalt unter Jugendlichen und Gewalt an Schulen von großer Aktualität. Lehre und Praxis gewaltfreier Konflikt-lösungen müssen deshalb vordringliche Aufgabe des Schulunterrichts sein. Ausgebildete Friedensfachkräfte können dabei behilflich sein. Jede Form von Wehrkundeunterricht ist da nur kontraproduktiv und hat deshalb an allen zivilen Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen keinen Platz.</span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fffr.de/?feed=rss2&amp;p=1291</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aktion gegen Bundeswehrwerbung bei der Agentur für Arbeit am 3.5.</title>
		<link>http://www.fffr.de/?p=1282</link>
		<comments>http://www.fffr.de/?p=1282#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 17:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Virginia Edwards-Menz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedensforum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fffr.de/?p=1282</guid>
		<description><![CDATA[
Am Montag, 3.5. findet eine Informationsveranstaltung der Bundeswehr in der Agentur für Arbeit, Freiburg, Lehenerstr. 77 statt.  Das Friedensforum führt eine Mahnwache gegen Bundeswehrwerbung und für Friedenserziehung in öffentlichen Räumen durch.
 
Beginn: 13.30 Uhr

 


Der Soldatenberuf ist nicht mit 	zivilen Berufen, auch nicht mit dem Polizeiberuf, zu vergleichen. Er 	ist der einzige so genannte Beruf, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"><span style="font-family: arial black,avant garde;">Am Montag, 3.5. findet eine Informationsveranstaltung der Bundeswehr in der Agentur für Arbeit, Freiburg, Lehenerstr. 77 statt.  Das Friedensforum führt eine Mahnwache gegen Bundeswehrwerbung und für Friedenserziehung in öffentlichen Räumen durch.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: arial black,avant garde;">Beginn: 13.30 Uhr</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><br />
 </span></p>
<ul style="text-align: left;">
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Der Soldatenberuf ist nicht mit 	zivilen Berufen, auch nicht mit dem Polizeiberuf, zu vergleichen. Er 	ist der einzige so genannte Beruf, der den Ausübenden zum Töten 	zwingt und zur Bereitschaft, sich töten oder schwer verletzen zu 	lassen. Somit kann der so genannte Arbeitgeber Bundeswehr auch nicht 	mit anderen Arbeitgebern verglichen werden.<span id="more-1282"></span></span></p>
</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><br />
 </span></p>
<ul style="text-align: left;">
<li>
<p style="text-indent: 0.5cm; margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Bei der Veranstaltung „Berufen in Uniform“ 	handelt es sich um eine Werbeveranstaltung auch für die 	Bundeswehr. Mitglieder des Freiburger Friedensforums haben sich bei 	solchen Veranstaltungen informiert. Geworben wird zum Beispiel mit 	angeblich „sicheren“ Arbeitsplätzen, mit staatlich geförderter 	und voll finanzierter beruflicher Ausbildung und Karriere, bei 	Anforderungen, die sich im Wesentlichen auf körperliche Tüchtigkeit 	beziehen. Dies geschieht angesichts gravierender Engpässe im 	zivilen Arbeitsmarkt und bei anderen beruflichen 	Ausbildungsmöglichkeiten, eine Situation, die viele Jugendliche 	schon früh in die Erwerbslosigkeit und geminderte Lebensqualität 	zwingt. Die hohe Arbeitslosigkeit wird so in Deutschland und manchen 	EU-Ländern, wie auch in den USA, von Militärwerbern hemmungslos 	genutzt. Wer berücksichtigt dabei schon die UN-Kinderrechtskonvention, nach der Jugendliche unter 18 Jahren nicht zum Militär geworben werden dürfen.</span></p>
</li>
</ul>
<p style="text-indent: 0.5cm; margin-bottom: 0cm; text-align: left;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><br />
 </span></p>
<ul style="text-align: left;">
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Die Agentur für Arbeit behauptet, „Berufe in 	Uniform“ seien nicht Gegenstand der neulich mit dem Kultusministerium geschlossenen Kooperationsvereinbarung, was wohl heißt, dass die bisherigen 	Veranstaltungen vor Abschluss der Kooperationsvereinbarung 	stattfanden. Nach uns vorliegenden Informationen wurde die 	Kooperationsvereinbarung geschlossen zwischen dem 	Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit Frank-Jürgen 	Weise, selbst Oberst der Reserve bei der Bundeswehr und Berater des 	Verteidigungsministeriums und Generalmajor Wolfgang Born, 	Beauftragter der Bundeswehr für die militärische 	Personalgewinnung. Ziel der Vereinbarung, so heißt es, sei es, den 	militärischen Personalbedarf zu decken, der z.Zt. mit jährlich ca. 	20.000  Rekruten beziffert wird. Veröffentlicht wurde die 	Vereinbarung in der Bundeswehrzeitschrift „aktuell“. Zu erwarten 	ist somit, dass die Werbeaktionen für das Militär auch an den 	Arbeitsagenturen verstärkt werden sollen.</span></p>
</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><br />
 </span></p>
<ul style="text-align: left;">
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Ein „Verwaltungsakt“, der die 	Werbung für den Kriegsdienst bei den Arbeitsagenturen unterbindet, 	ist nach dem Gesagten wohl dringend geboten. Ein Leiter der 	Arbeitsagentur hatte gegenüber dem Freiburger Friedensforum 	erklärt, die Arbeitsagentur sei nicht gezwungen, die 	Veranstaltungsreihe „Berufe in Uniform“ durchzuführen.</span></p>
</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><br />
 </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"><strong><em><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Wir werden uns weiterhin mit allen zivilen Mitteln dafür einsetzen, dass die Werbung für den Kriegsdienst, das beinhaltet der Soldatenberuf, an Arbeitsagenturen und Bildungs-einrichtungen gestoppt wird. Es geht um das Schicksal junger Menschen unseres Landes und das zahlloser Menschen, die unter den Kriegen leiden.</span></em></strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fffr.de/?feed=rss2&amp;p=1282</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aktion des Friedensforums gegen Bundeswehrwerbung in den Schulen am 22.4.</title>
		<link>http://www.fffr.de/?p=1275</link>
		<comments>http://www.fffr.de/?p=1275#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 17:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Virginia Edwards-Menz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedensforum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fffr.de/?p=1275</guid>
		<description><![CDATA[Am Donnerstag, 22.4. ab 13h wird eine Veranstaltung mit der Kultusministerin Baden-Württembergs, Fr. Marion Schick im Audimax der Universität, KG II stattfinden.
Wir nehmen dieses Expertengespräch der Landeszentrale für politische Bildung als Anlass, eine Aktion gegen Bundeswehrwerbung in den Schulen und die Kooperation zwischen Kultusminsterium und Bundeswehr durchzuführen.
 
Treffpunkt:
Donnerstag, 22.4.
12.30 Uhr
Garderobe links, KG II

 
Hier ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Am Donnerstag, 22.4. ab 13h wird eine Veranstaltung mit der Kultusministerin Baden-Württembergs, Fr. Marion Schick im Audimax der Universität, KG II stattfinden.</span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Wir nehmen dieses Expertengespräch der Landeszentrale für politische Bildung als Anlass, eine Aktion gegen Bundeswehrwerbung in den Schulen und die Kooperation zwischen Kultusminsterium und Bundeswehr durchzuführen.<br />
 </span></p>
<p><span style="font-family: arial black,avant garde;"><strong>Treffpunkt:</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial black,avant garde;"><strong>Donnerstag, 22.4.</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial black,avant garde;"><strong>12.30 Uhr</strong></span></p>
<p><strong><span style="font-family: arial black,avant garde;">Garderobe links, KG II</span></strong></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><br />
 </span></p>
<p><span style="font-family: arial black,avant garde;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Hier ein vom Friedensforum verfassten Brief an der Kultusministerin</span></span><strong><span style="font-family: arial black,avant garde;"> </span></strong><span style="font-family: arial black,avant garde;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">(wir erhielten noch keine Antwort):</span></span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><br />
 </span></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { color: #0000ff } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Freiburg, 5. März 2010</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Betr.: Kooperationsvereinbarung zwischen dem Ministerium für Kultur, Jugend und</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Sport und dem Wehrbereichskommando IV Süddeutschland der Bundeswehr </strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><strong>vom 4.12.2009</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Sehr geehrte Frau  Ministerin,</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">nach einem Schreiben des Freiburger Friedensforums vom 14. Januar 2010 an Ihren Vorgänger im Amt, Herrn Minister Rau, wenden wir uns nun an Sie als neue Kultusministerin in Sachen o.g. Kooperationsvereinbarung. Diese betrifft v.a. den Einsatz von Jugendoffizieren der Bundeswehr im Unterricht in allen allgemein bildenden Schulen der Sekundarbereiche I und II und der Berufschulen, sowie die Einbindung dieser Jugend-offiziere in die Aus- und Fortbildung von Referendarinnen und Referendaren und Lehrkräften. Dieser Einsatz unter dem Motto Sicherheitspolitik soll der Information in Sachen Friedenssicherung, Konfliktverhütung und Krisenbewältigung dienen. Es handelt sich also um ein überaus komplexes Thema mit Aspekten zur Außenpolitik, Wirtschaftspolitik, vor allem aber auch zur Innenpolitik, was das Engagement der Gesamtgesellschaft herausfordert. Konfliktverhütung und –bewältigung ist in der heutigen Situation an den Schulen eine Riesenaufgabe für Lehrer und Eltern, wie die vielen Meldungen über Gewalt unter Jugendlichen und mörderischen Anschlägen an Schulen verdeutlichen. <span id="more-1275"></span><br />
 </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Daraus ergibt sich die Frage, welche Kompetenzen in Schulen und anderen Bildungs-einrichtungen benötigt werden und die Frage, wieso die Kultusverwaltung diese Kompetenzen ausgerechnet bei den Soldaten zu finden hofft. Wenn von Sicherheitspolitik gesprochen wird, kann es sich nach offizieller Meinung vieler Politiker beim Militäreinsatz allenfalls um die letzte Option handeln, wenn alle anderen Lösungsversuche gescheitert sind.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">In einem Fernseh-Interview sagte vor kurzem ein in Afghanistan kriegsgeschädigter Bundeswehrsoldat: Frieden schaffen können tausend Lehrer besser als eine Million Soldaten. Der Preußenkönig Friedrich Wilhelm I, genannt der Soldatenkönig, machte einst die ehemaligen Soldaten zu Lehrern an den Schulen in Preußen, mit verheerenden Folgen, wie bekannt ist.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Die Zeiten des preußischen Militarismus, denkt man doch, sind vorbei. In Schulen und Ausbildung geht es um fachliche, pädagogische und soziale Kompetenzen. Schule muss frei sein von politischer oder militärischer Indoktrination.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Die Kooperationsvereinbarung kann dieser Forderung nicht gerecht werden. Die Schule soll Kinder fördern und behilflich sein, dass sie sich zu demokratisch denkenden und handelnden mündigen Bürgern entwickeln können. Revision ist also dringend erforderlich um letztlich auch dem Verfassungsauftrag zu entsprechen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Mit freundlichen Grüßen</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Freiburger Friedensforum</span></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { color: #0000ff } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Monotype Corsiva,cursive;"> </span><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="../../"><span style="font-family: Monotype Corsiva,cursive;"><br />
 </span></a></span></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fffr.de/?feed=rss2&amp;p=1275</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Friedensstadt Freiburg: Vorschlag des OB-Kandidats Günter Rausch</title>
		<link>http://www.fffr.de/?p=1254</link>
		<comments>http://www.fffr.de/?p=1254#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 09:38:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Virginia Edwards-Menz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedensforum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fffr.de/?p=1254</guid>
		<description><![CDATA[PDF dieses Textes

Prof. Dr. Günter Rausch: Freiburg &#8211; Friedensstadt
Auf der Podiumsveranstaltung des Freiburger Friedensforums am 5. 3. 2010 hat der Kandidat der überparteilichen Bürgerinitiative WiR &#8211; Wechsel im Rathaus folgende 10 Punkte für eine friedenspolitische Initiative der Stadt Freiburg vorgestellt.  Die Ergänzungen des Friedensforums sind hier kursiv zu lesen:
 
1. Anknüpfend an den Beschluss des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ob-wahl-freiburg.de/2010/03/prof-dr-gunter-rausch-freiburg.html">PDF dieses Textes<br />
</a></p>
<p><strong><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Prof. Dr. Günter Rausch: Freiburg &#8211; Friedensstadt</span></span></strong><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><em><strong></strong></em></span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><em><strong>Auf der Podiumsveranstaltung des Freiburger Friedensforums am 5. 3. 2010 hat der Kandidat der überparteilichen Bürgerinitiative WiR &#8211; Wechsel im Rathaus folgende 10 Punkte für eine friedenspolitische Initiative der Stadt Freiburg vorgestellt.  Die Ergänzungen des Friedensforums sind hier kursiv zu lesen:<br />
 </strong></em></span></p>
<p>1. Anknüpfend an den Beschluss des Freiburger Gemeinderates aus dem Jahre 1984, Freiburg als atomwaffenfreie Stadt zu erklären, wird Günter Rausch als Oberbürgermeister sich dafür einsetzen, dass Freiburg sich zum Ziel setzt, überregional und international als FRIEDENSSTADT eine vorbildliche Arbeit zu leisten.<span id="more-1254"></span></p>
<p>2. Eine wesentliche Aufgabe wird darin bestehen, ERINNERUNGSARBEIT zu leisten: &#8220;Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!&#8221; sind Auftrag und Ziel einer friedenspolitischen Initiative. Am 10. Mai jährt sich zum siebzigsten Mal der <em>versehentliche</em> Bombenangriff auf Freiburg durch die deutsche Luftwaffe. Dieses Datum könnte Anlass sein, in allen Freiburger Schulen und durch weitere Veranstaltungen in der Öffentlichkeit auf das finsterste Kapitel der deutschen Geschichte hinzuweisen und daraus zu lernen.</p>
<p>3. Am Freiburger Rathaus sollten Schaubilder von der ZERSTÖRUNG der Stadt am 27. November 1944 und über die Schrecken des Faschismus in der Region angebracht werden. Die Aktion Stolpersteine könnte Anregung für weitere Gedenk-Aktionen sein. Ebenso Besuche von Schulklassen im ehemaligen KZ Natzweiler-Struthof.</p>
<p><em>4.  Anknüpfend an den einstimmigen Beschluß des Freiburger Gemeinderates aus dem Jahre 1999 Asyl für Deserteure in Freiburg zu gewähren, wird dieser Beschluß in Zukunft konsequent umgesetzt.  Aus einer geschichtlichen Verantwortung heraus werden Roma und palästinensischen Flüchtlingen einen Abschiebeschutz gewährt.  Flüchtlingen aus Kriegs- und Krisengebieten, wo die Bundeswehr mit Auslandseinsätzen beteiligt ist (z.B. Afghanistan), sowie minderjährig eingereisten Flüchtlingen und Solchen aus menschenrechtsverletzenden Staaten werden einen Abschiebeschutz gewährt.  Ein Rasthaus wird als Dauereinrichtung für die Beratung und medizinische Versorgung der Flüchtlinge in Freiburg von der Stadt finanziert.</em></p>
<p>5. Als Zeichen einer friedenspolitischen Neuorientierung ist die seit Jahrzehnten überfällige Umbenennung der Strassen, die noch immer im falschen Sinne an Kriegsoffiziere und -orte des Kaiserreiches z.B. im so genannten &#8220;Heldenviertel&#8221; erinnern, endlich vorzunehmen. Dabei könnten die Namen von WiderstandskämpferInnen bzw. von FriedensaktivistInnen beispielsweise von Thomas Armbruster geehrt werden.</p>
<p>6. Die Freiburger Schulen sind Orte der Bildung für den Frieden und Lernorte für friedvolle Bewältigung von Konflikten. An allen Freiburger Schulen sind Lernprogramme zur gewaltfreien Kommunikation und Konfliktlösung anzubieten. Die Stadt fördert Fort- und Weiterbildungsprogramme für ErzieherInnen, LehrerInnen und Eltern z.B. zur Ausbildung als Mediations- und Streitschlichtungshelfer. <em>Als Modell hierfür kann das PROJEKT FRIEDEN der Deutschen Friedensgesellschaft &#8211; Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) dienen. </em>Die Freiburger Hochschulen könnten diesen Prozess wissenschaftlich begleiten.</p>
<p>7. Werbeoffiziere der Bundeswehr haben in den Freiburger Schulen und bei der Arbeitsagentur nichts zu suchen. Niemand darf die Hoffnungslosigkeit und Nöte von Arbeitslosen für&#8217;s Militär missbrauchen. WiR wollen insbesondere die Kinder davor schützen, eine Faszination für Waffen und deren Wirksamkeit zu entwickeln. Stattdessen sind Bewältigungsprozesse mit den Verführungen von gewaltverherrlichenden Video- und Computerspielen zu fördern. Schulsozialarbeit, die WiR für alle Freiburger Schulen im ausreichenden Maß fordern, könnte dabei hilfreich sein. <em>Wir lehnen Kooperationsvereinbarungen zwischen Bundeswehr und Kultusministerium ab.</em></p>
<p><em>8. Wir lehnen die sogenannte neue territoriale Wehrstruktur mit Bundeswehrkommandostellen in der öffentlichen Zivilverwaltung zur Verstärkung der zivilmilitärischen Zusammenarbeit ab. <br />
 </em></p>
<p>9. Die Stadt Freiburg setzt sich für einen sofortigen Abzug der Bundeswehrtruppen aus Afghanistan ein. Um einen friedvollen, demokratischen und zivilen Aufbauprozess in Afghanistan zu fördern, wird eine Städtepartnerschaft mit einer Kommune des dortigen Landes vorbereitet. Bereits bestehende Solidaritätsbeziehungen Freiburger Gruppen und Institutionen bieten Anknüpfungspunkte. Bei dieser Gelegenheit könnte die Städtepartnerschaft mit Isfahan reaktiviert werden und eine verbindende Rolle spielen.</p>
<p>10. Rüstungsbetriebe z.B. Northrop Grumman Litef GmbH und Rüstungsforschung z.B. in der Freiburger Universität und im Fraunhofer Institut werden nicht geduldet. Um den Beschäftigten Alternativen zu bieten, fördert die Stadt Konversionsprogramme und alternative Arbeitsplätze im Bereich von Umweltschutz, Bildung, Gesundheit und Sozialem.</p>
<p>11. <em>Die Stadt Freiburg trägt die Kosten für die Skulptur und Aufstellung eines Deserteurdenkmals, das an die Menschen erinnern soll, die sich trotz Gefängnis- oder Todesstrafen dem Krieg entzogen haben.  Solche Denkmäler gibt es bereits in Bonn und Stuttgart.</em></p>
<p>12. Nicht nur im Kriegsfall stellt das Atomkraftwerk in Fessenheim eine ganz besondere Gefährdung der Freiburger Bevölkerung dar. Auch bei einem Erdbeben oder einer terroristischen Aggression sind die Gefährdungen durch dieses Atomkraftwerk immens. Deshalb sollte die Stadt Freiburg auf ihre längst beschlossene Forderung der Stilllegung dieses AKW in Fessenheim hinwirken. Um der realen Gefährdung der Freiburger Bevölkerung durch dieses Atomkraftwerk Rechnung zu tragen und die katastrophalen Folgen eines außerordentlichen Unglücksfalles im AKW Fessenheim so gut wie möglich abzumindern, muss die Stadt Freiburg unverzüglich beim Regierungspräsidium auf die Ausarbeitung und Offenlegung eines Evakuierungsplanes drängen. Mit allen im Katastrophenfall zuständigen Gremien und Stellen ist dieses Konzept auszuarbeiten. Dabei muss höchstmögliche Transparenz gegeben sein, die Bürgerschaft muss genau wissen, wie die Evakuierung abläuft und was sie selbst zum Gelingen beitragen kann bzw. muss. Auch ihre Vorschläge sollten berücksichtigt werden. Nur vollständige Transparenz wird eine Panik vermeiden helfen. (vgl. WiR-Thesen &#8220;Elemente eines Evakuierungsplanes&#8221;)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fffr.de/?feed=rss2&amp;p=1254</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ostermarsch 2010</title>
		<link>http://www.fffr.de/?p=1222</link>
		<comments>http://www.fffr.de/?p=1222#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 15:19:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Virginia Edwards-Menz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedensforum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fffr.de/?p=1222</guid>
		<description><![CDATA[
Ostermarsch in Müllheim am Ostermontag:  Abfahrt 13h Hbh Freiburg
 
50 Jahre Ostermarsch: Für eine Welt, die von Kriegen nichts mehr hält!

 Flugblatt als PDF (100 KB)
 
Seit 50 Jahren gehen an Ostern Menschen auf die Straße, um für Frieden, Verständigung und sozialen Fortschritt zu demonstrieren, gegen Atomwaffen, Rüstung und gegen Krieg. 
Hat es was gebracht?
 Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0cm } 		P.western { font-family: "Tahoma", sans-serif; font-weight: bold } 		P.cjk { font-weight: bold } 		P.ctl { font-family: "Tahoma", sans-serif; font-size: 11pt; font-weight: bold } 		H2 { margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm } 		H2.western { font-family: "Verdana", sans-serif; font-size: 12pt; so-language: fr-FR } 		H2.cjk { font-family: "Andale Sans UI"; font-size: 12pt } 		H2.ctl { font-family: "Tahoma"; font-size: 12pt } 		H1 { margin-top: 0cm; margin-bottom: 0cm } 		H1.western { font-family: "Helvetica", "Arial", sans-serif; font-size: 12pt } 		H1.cjk { font-family: "Andale Sans UI"; font-size: 12pt } 		H1.ctl { font-family: "Tahoma"; font-size: 12pt } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="font-weight: normal; text-align: left;">Ostermarsch in Müllheim am Ostermontag:  Abfahrt 13h Hbh Freiburg</p>
<p style="font-weight: normal; text-align: center;"> </p>
<p style="font-weight: normal; text-align: center;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><strong>50 Jahre Ostermarsch: Für eine Welt, die von Kriegen nichts mehr hält!</strong></span></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><strong><img class="aligncenter" src="http://www.fffr.de/stuff/flyer_u_poster/Ostermarsch_Muellheim_2010.jpg" alt="Ostermarsch 2010" width="400" height="399" /><br />
 </strong><strong><a href="http://www.fffr.de/stuff/flyer_u_poster/Ostermarsch_Muellheim_2010.pdf" target="_blank">Flugblatt als PDF</a></strong> (100 KB)<strong><br />
 </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Seit 50 Jahren gehen an Ostern Menschen auf die Straße, um für Frieden, Verständigung und sozialen Fortschritt zu demonstrieren, gegen Atomwaffen, Rüstung und gegen Krieg. </span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Hat es was gebracht?</strong><br />
 Der Rüstungshaushalt ist, obwohl Deutschland von Freunden umgeben ist und trotz der Wirtschaftskrise &#8211; der höchste in der Geschichte der Bundesrepublik. Atomwaffen bedrohen auch von deutschem Boden aus die ganze Menschheit. Dies ist die Außenpolitik der Regierenden: Eingreif- und Interventionstruppen in alle Teile der Welt zu schicken, um die Interessen der Herrschenden durchzusetzen. Mit Waffengewalt. Die meisten Menschen aber sehen das anders.<span id="more-1222"></span></span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Die Mehrheit ist für Frieden!</strong><br />
 Die Mehrheit der Bevölkerung in unserem Land hat gelernt, Militär und Krieg als politischem Allheilmittel gründlich zu misstrauen. Niemals in den Jahren der neuen Kriege gab es in Deutschland eine mehrheitliche Zustimmung zu aktuellen Aufrüstungs- und Kriegsprojekten. Nicht immer gingen die Menschen mit uns auf die Straße, aber immer lehnten sie mit großer Mehrheit Aufrüstung, Krieg und Militarisierung der Gesellschaft ab.</span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Das gibt uns Mut.</strong><br />
 Deshalb demonstrieren wir auch in diesem Jahr.  Gerade hier in Müllheim  haben wir allen Grund dazu. Seit 1993 sind in Müllheim wieder Soldaten stationiert, die überall auf der Erde eingesetzt werden. Es sind Einheiten der Deutsch &#8211; Französischen Brigade. Die Deutsch-Französische Brigade ist  DIE Kerntruppe zur Führung rein EU-europäischer Kriege und zur Durchführung weltweiter militärischer Interventionen, wenn die Interessen der Herrschenden es denn geboten erscheinen lassen. Auch für die NATO.</span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Für Frieden in Afghanistan!</strong><br />
 Soldatinnen und Soldaten dieser Brigade waren im Krieg in Afghanistan  eingesetzt und sollen es in diesem Jahr wieder werden. Wir fordern dagegen: Kein Soldat mehr. Deutsche Soldatinnen und Soldaten sind keine Entwicklungshelfer in Uniform. Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr töten am Hindukusch und werden dort getötet. Nach dem Bombenabwurf in Kunduz wissen das alle. Dennoch haben die Regierenden schon wieder nicht das Ende, sondern die Ausweitung des Krieges beschlossen. Wir dagegen beharren darauf: Kein Soldat mehr.  Frieden für Afghanistan!</span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Für eine bundeswehrfreie Schule!</strong><br />
 Statt die Forderung der Menschen nach Ächtung der Kriege ernst zu nehmen, soll das Militärische verstärkt in die Schulen getragen werden: In einer Vereinbarung mit der Bundeswehr hat die Landesregierung ausgerechnet das Militär mit Schulunterricht und Lehrerbildung zu den Themen Sicherheitspolitik, globale Konfliktverhütung, Krisen­be­wälti­gung und nationale Interessen betraut. Gerade das kann die Bundes­wehr nicht, denn sie steht für Krieg, militärische Intervention, Krisenverschärfung. Mit Militär lässt sich keine Friedenspolitik führen. Die Bundeswehr hat in Klassenzimmern und in der Lehrerbildung so wenig zu suchen wie in Afghanistan. Wir wehren uns gegen die Militarisierung der Schulen und der Gesellschaft. Deshalb rufen wir zum Protest gegen das Auftreten der Deutsch-Französischen Brigade am 15. Mai in Hof des Markgräfler Museums auf.</span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Für eine atomwaffenfreie Welt!</strong><br />
 Wir wollen, dass die atomare Bedrohung endlich beendet wird. Notwendige Schritte dazu sind der Verzicht auf den Ersteinsatz von Atomwaffen und der längst überfällige Abzug der Atomwaffen aus Büchel.  Atomwaffen müssen geächtet werden und von unserer Erde verschwinden. Eine Welt ohne Atomwaffen ist möglich.</span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Abrüstung statt Sozialabbau</strong><br />
 Immer wieder dasselbe Muster: Für den Krieg ist Geld genug da, nur der Frieden ist den Regierenden zu teuer. Statt Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und der Armut ist die Bekämpfung der Arbeitslosen und Armen Regierungsprogramm. Von denjenigen, die noch Arbeitsplätze haben, wird verlangt, länger für weniger Geld zu arbeiten und auf Arbeitsplatzsicherheit und soziale Rechte zu verzichten.</span></p>
<p><strong><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Deshalb gehen wir Ostern in Müllheim auf die Straße. Für Frieden und sozialen Fortschritt. Wir wollen eine drastische Verringerung der Militärausgaben und ein Verbot des Waffenhandels. Wir setzen uns für eine Außen- und Entwicklungspolitik ein, die auf den Einsatz militärischer Macht verzichtet.</span></strong></p>
<h3><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Ostermontag, 5. April 2010 Ostermarsch in Müllheim </span></h3>
<h3><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"> </span></h3>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"> 14.00 Uhr Robert Schuman Kaserne, Kinzigstr. 2<br />
 <strong>Auftaktkundgebung</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">15.00 Uhr Marktplatz Müllheim<br />
 <strong>Kundgebung mit Reden und Musik</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">bisher rufen auf (Stand 04.03.10):  Friedensrat Markgräflerland ? DGB Müllheim-Neuenburg ? Bündnis90/Die Grünen – OV Müllheim-Neuenburg ? Die Linke – OV Müllheim ? Attac Gruppe Lörrach ? Rheinfelder Montagsdemo</span></p>
<p>**********************************************</p>
<p>Ich/ wir unterstützen den Aufruf zum Ostermarsch <br />
 (Mit der Bitte um inhaltliche Unterstützung ist auch die Bitte um einen Beitrag zu den Kosten, entspre­chend den eigenen Möglichkeiten verbunden.)</p>
<p>Name bzw Name der Initiative/Organisation:</p>
<p>Adresse, email, Telefon, Fax<br />
 und tragen mit Euro __________________ zu den Kosten der Aktion bei<br />
 Unterschrift:</p>
<p>Bitte rückmelden an:</p>
<p>Friedensrat Markgräflerland, Lindenstr. 23,  79379 Müllheim, Fon. 07631 13902<br />
 Email: Friedensrat-Muellheim@gmx.de</p>
<p><strong>Konto f. Organisationsbeiträge zum Ostermarsch:</strong></p>
<p>Ulrich Rodewald, Postbank Karlsruhe, BLZ 66010075<br />
 Konto 183354758 – Stichwort Ostermarsch</p>
<p><a href="http://www.fffr.de/stuff/flyer_u_poster/Ostermarsch-Muellheim_Unterschrift.doc" target="_blank">Datei zum Ausfüllen (doc)</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fffr.de/?feed=rss2&amp;p=1222</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>8. März: Bahman Nirumand, Iranexperte und Jürgen Grässlin, Abrüstungsexperte</title>
		<link>http://www.fffr.de/?p=1198</link>
		<comments>http://www.fffr.de/?p=1198#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 14:36:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Virginia Edwards-Menz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedensforum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fffr.de/?p=1198</guid>
		<description><![CDATA[


IRAN:
Menschenrechte achten, Waffenlieferungen stoppen, Konflikte zivil lösen

 
P O D I U M S D I S K U S S I O N
mit
Bahman Nirumand, Journalist
Jürgen Grässlin, Autor

 
 
Montag, 8.3.10                          18 Uhr
HS [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0cm } 		P.western { font-family: "Marigold", cursive; font-size: 14pt } 		P.cjk { font-size: 14pt } 		P.ctl { font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 10pt } --></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="CENTER"><span style="font-family: Arial Black,sans-serif;"><span style="font-size: large;"><strong>IRAN:</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="CENTER"><span style="font-family: Arial Black,sans-serif;"><span style="font-size: large;"><strong>Menschenrechte achten, Waffenlieferungen stoppen, Konflikte zivil lösen</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="CENTER"><span style="font-family: Arial Black,sans-serif;"><span style="font-size: large;"><strong><br />
 </strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="CENTER">P O D I U M S D I S K U S S I O N</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="CENTER"><span style="font-size: x-small;">mit</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="CENTER"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: large;"><strong>Bahman Nirumand, Journalist</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="CENTER"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: large;"><strong>Jürgen Grässlin, Autor</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="CENTER"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: large;"><strong><br />
 </strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="CENTER"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: large;"><strong>Montag, 8.3.10                          18 Uhr</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="CENTER"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: large;"><strong>HS 3044                  KG III                Universität Freiburg</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="CENTER"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: large;"><strong><br />
 </strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: xx-small;"><strong>Veranstalter</strong>:  Freiburger Friedensforum, Freiburger Friedenswoche e.V., International Physicians for the Prevention of Nuclear War (IPPNW), U-Asta Uni-Freiburg, RüstungsInformationsBüro, Deutsche Friedensgesellschaft -Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Ortsgruppe Freiburg, Deutsches Aktionsnetz Kleinwaffen Stoppen, Menschenrechtsinitiative der offenen Fachschaft Medizin Uni-Freiburg,              Linke Liste &#8211; Solidarische Stadt </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="CENTER"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="CENTER"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">E I N T R I T T         F R E I</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: right;"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: right;"><span style="font-size: large;"><span style="font-family:  arial,helvetica,sans-serif;"><strong><a href="http://www.fffr.de/stuff/flyer_u_poster/2010-03-08_flyer_Nirumand.pdf" target="_blank"><strong>Flugblatt zur  Veranstaltung</strong></a></strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: right;"> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: right;"><span style="font-size: large;"><span style="font-family:  arial,helvetica,sans-serif;"><strong><br />
 </strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><em>&#8220;Der eklatante Wahlbetrug gleicht einem Staatsstreich.  Fragt sich nur, wie die Machthaber nun mit einem Volk umgehen wollen, das sie mehrheitlich nicht haben will.&#8221;</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><em>Bahman Nirumand    taz    15. Juni 2009</em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><em><br />
 </em></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Bahman Nirumand</strong></span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, 1936 in Teheran geboren, studierte in Deutschland und promovierte 1960 über Bertolt Brecht. Im Iran war er Dozent an der Theraner Universität und arbeitete daneben auch als Journalist und als Schriftsteller. Nach seiner Flucht 1965 kehrte er 1979 in den Iran zurück, musste jedoch drei Jahre später erneut ins Exil gehen. Er lebt als Schriftsteller und Publizist in Berlin. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Hr. Nirumand spricht über seine Einschätzung der &#8220;Grünen Bewegung der Hoffnung&#8221;, ihre Hintergründe und Chancen.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Jürgen Grässlin </strong></span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><span style="font-weight: normal;">ist laut DER SPIEGEL &#8220;Deutschlands bekanntester Rüstungsgegner&#8221;. Er ist</span> Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft &#8211; Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen </span></span><span style="color: #000080;"><span lang="zxx"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.dfg-vk.de/" target="_blank"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">(DFG-VK)</span></span></a></span></span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, Sprecher der Kritischen AktionärInnen Daimler </span></span><span style="color: #000080;"><span lang="zxx"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.kritischeaktionaere.de/" target="_blank"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">(KAD)http://www.kritischeaktionaere.de/</span></span></a></span></span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, Sprecher des Deutschen Aktionsnetzes Kleinwaffen Stoppen </span></span><span style="color: #000080;"><span lang="zxx"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.rib-fr.de/" target="_blank"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">(DAKS)</span></span></a></span></span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> und Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.).  Er ist Verfasser mehrerer Bücher über Rüstungsexporte.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Hr. Grässlin spricht über den Export von deutschen Waffen und Überwachungstechnik in den Iran. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-decoration: none;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><br />
 </span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Die Moderation hat Anselm Oelze, DFG-VK Ortsgruppe Freiburg.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0.5cm;"> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fffr.de/?feed=rss2&amp;p=1198</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Demo gegen Bundeswehr in den Schulen: Freiburg 23.1.10</title>
		<link>http://www.fffr.de/?p=1190</link>
		<comments>http://www.fffr.de/?p=1190#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 20:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Virginia Edwards-Menz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fffr.de/?p=1190</guid>
		<description><![CDATA[
Video von der Demonstration:
http://www.youtube.com/watch?v=oEfMZnxn5Ow

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Video von der Demonstration:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=oEfMZnxn5Ow">http://www.youtube.com/watch?v=oEfMZnxn5Ow</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fffr.de/?feed=rss2&amp;p=1190</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kooperationsvereinbarung zwischen Kultusministerium und Bundeswehr</title>
		<link>http://www.fffr.de/?p=1184</link>
		<comments>http://www.fffr.de/?p=1184#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 15:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Virginia Edwards-Menz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundeswehr-Werbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fffr.de/?p=1184</guid>
		<description><![CDATA[
Brief des Friedenforums an Kultusministerium:
Betr.: Kooperationsvereinbarung zwischen Kultusministerium und Bundeswehr Vereinbarung zwischen Helmut Rau und Generalmajor Gert Wessels vom 4. 12. 2009


Sehr geehrter Herr Kultusminister Rau,
nachdem in undemokratischer Weise eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kultusministerium und dem Verteidigungsministerium „von oben herab“ leise vonstatten ging und die Bevölkerung ganz nebenbei von dieser Vereinbarung über die Presse erfährt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="text-indent: 1.25cm; margin-bottom: 0cm; text-align: left;"><span style="font-family: arial black,avant garde; font-size: medium;">Brief des Friedenforums an Kultusministerium:</span></p>
<p style="text-indent: 1.25cm; margin-bottom: 0cm; text-align: center;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Betr.: Kooperationsvereinbarung zwischen Kultusministerium und Bundeswehr Vereinbarung zwischen Helmut Rau und Generalmajor Gert Wessels vom 4. 12. 2009</strong></span></p>
<p style="text-indent: 1.25cm; margin-bottom: 0cm; text-align: center;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><strong><br />
</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Sehr geehrter Herr Kultusminister Rau,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">nachdem in undemokratischer Weise eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kultusministerium und dem Verteidigungsministerium „von oben herab“ leise vonstatten ging und die Bevölkerung ganz nebenbei von dieser Vereinbarung über die Presse erfährt, nehmen wir hiermit Stellung zu diesen geschaffenen Fakten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Mit großer Besorgnis stellen wir eine von Politikern forcierte Militarisierung im Land fest. Unter dem Schlagwort „Terrorismus“ wird mit Hilfe eines Bedrohungsszenarios ein sich ausdehnendes militärisches Netzwerk in der Bundesrepublik aufgebaut. In diesem Jahr soll u.a. damit begonnen werden, in allen öffentlichen Verwaltungen bei Bund, Ländern und Kommunen militärische Parallellverwaltungen zu installieren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In der Arbeitsagentur finden vierteljährliche Infoveranstaltungen zu „Berufen in Uniform“ statt, in denen junge Menschen neben Grenzschutz und Polizei auch die Bundeswehr schmackhaft gemacht werden soll. Bei der zunehmend sich verschlechternden Arbeitsmarktsituation werden den jungen Leuten gute Berufsaussichten als Berufssoldat in Aussicht gestellt. Der eigentliche Auftrag, z.B. in Afghanistan im Krieg töten zu müssen, wird bei den jungen Menschen dann erst einmal ausgeblendet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auf der Badenmesse, oder z.B. bei Tagen der „offenen Tür“ der deutsch-französischen Brigaden wird jungen Menschen die Attraktion der Tötungsmaschinen vermittelt. Da können sie auf Panzern herumklettern, oder mal den Finger am Abzug eines Maschinengewehrs in Richtung „Weichziele“ fühlen. Zu verschiedenen Anlässen spielen perfekt ausgestattete Militärkapellen auf, während Jugendmusikschulen und –orchester finanziell gefährdet sind.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Jetzt haben Sie, Herr Rau, einen weiteren Schritt vollzogen. Offiziere sollen in ausführlichen Seminaren in Schulen direkten Einfluss auf die Meinung der Schüler und Schülerinnen und die Ausbildung der Lehrkräfte nehmen. Damit wird die bisherige Art der Vermittlung von Wissen und Werten durch dazu berufene und ausgebildete Lehrer, der sich Schulen als allgemein gültige Bildungsstätten verpflichtet haben, ausgehebelt. Eine einseitige Vermittlung von militärischer Weltsicht und damit verbundener Werbung für die Legitimation von Waffengewalt bringt ein Menschenbild hervor, das Sie erschrecken lassen müsste.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wir hofften nach dem 2. Weltkrieg, dass der von Deutschland ausgehende Weltbrand erst einmal ausgereicht haben sollte und damit für unser Land ausreichend Legitimation gegeben war, einen andern Weg zu gehen, den Weg der Völkerverständigung, den Weg des fairen Handels und Handelns; Konfliktlösungen zu erlernen, die ohne Militäreinsatz und Töten auskommen, kurz: bei allen politischen Entscheidungen die „prima ratio“ das Leben vor die „ultima ratio“ den Tod zu stellen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Oftmals hängt es nur vom engagierten Einsatz von Lehrern und Lehrerinnen ab, dass an Schulen Konfliktbearbeitung zum Thema wird. In Berlin wurde erst gehandelt, als unüber-sehbare Konflikte entstanden waren wie z.B. in der Schule in Neukölln; so auch in den Schulen in Erfurt und Winnenden, nachdem unter Benutzung von Waffengewalt Jugendliche Amok liefen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Aus unserer Sicht hätten Ihrerseits Verhandlungen und Kooperationsverträge mit gesellschaftlichen Institutionen laufen müssen, wie z.B. mit der „Werkstatt für gewaltfreie Aktionen“ in Karlsruhe, die sich dem Schwerpunkt der zivilen Konfliktbearbeitung verpflichtet fühlen. Wir erwarten von Ihnen, dass Sie überlebensnotwendige Frieden schaffende Lernangebote in Schulen aufnehmen, um unserer Jugend konstruktive Mittel an die Hand zu geben, sich in der Völkergemeinschaft besser friedlich zu engagieren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Wir brauchen mehr Phantasie für den Frieden“  &#8211; Zitat von Bischöfin Margot Käßmann.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"> </p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fffr.de/?feed=rss2&amp;p=1184</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
