{"id":1653,"date":"2012-01-28T20:48:45","date_gmt":"2012-01-28T18:48:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fffr.de\/?p=1653"},"modified":"2012-08-09T20:48:23","modified_gmt":"2012-08-09T18:48:23","slug":"appell-um-engagement-fur-den-frieden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fffr.de\/?p=1653","title":{"rendered":"Appell um Engagement f\u00fcr den Frieden"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: small;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.fffr.de\/?attachment_id=1783\" rel=\"attachment wp-att-1783\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-1783\" title=\"Infostand_1_pixelchris\" src=\"https:\/\/www.fffr.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Infostand_1_pixelchris-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.fffr.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Infostand_1_pixelchris-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.fffr.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Infostand_1_pixelchris-140x140.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/strong><strong>Appell des Freiburger Friedensforums an B\u00fcrgerInnen und Gruppierungen in Stadt und Umgebung, sich in aktiver Mitarbeit parteiunabh\u00e4ngig f\u00fcr Frieden und Demokratie gewaltfrei zu engagieren.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Zu jedem Jahreswechsel w\u00fcnschen sich fast alle Menschen, in Zukunft in einer friedlicheren und menschenfreundlicheren Welt leben zu k\u00f6nnen. Das vergangene Jahr 2011 war ein Jahr mit besonders gravierenden gesellschaftlichen Krisen und zerst\u00f6renden Kriegs-handlungen. Den Finanz- und Wirtschaftssystemen der USA und der EU droht ein selbst-verschuldeter Zusammenbruch. Die arabische Welt befindet sich im Aufbruch. Die Allein-herrscher in Tunesien und \u00c4gypten wurden 2011 durch mehr und weniger gewaltfreie Revolten gest\u00fcrzt. In Libyen forderte der Krieg durch das milit\u00e4rische Eingreifen von NATO-Staaten das Leben von \u00fcber 30.000 Menschen.<!--more--> Der Konflikt in Syrien wird allm\u00e4hlich zum B\u00fcrgerkrieg, nachdem die gewaltfreie Oppositionsbewegung sich nicht durchsetzen konnte. Der Nahostkonflikt Israel-Pal\u00e4stina spitzt sich weiter zu, ebenso der Konflikt mit dem Iran, in den USA und EU mit verstrickt sind. In der Golfregion droht ein Seekrieg gegen Piraterie auf das Festland \u00fcberzugreifen. Der US-Krieg im Irak hat das Land destabilisiert und gewaltfreie L\u00f6sungen verhindert. Der Afghanistan-Krieg war 2011 besonders reich an Opfern, vor allem bei der Zivilbev\u00f6lkerung, aber auch bei den Besatzungstruppen. Deren Abzug wird immer dringender, da eine milit\u00e4rische Konfliktl\u00f6sung l\u00e4ngst aussichtslos geworden ist. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Hier, wie \u00fcberall sonst, f\u00fchrte Milit\u00e4reinsatz zur Gewalteskalation.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">In einer in Bewegung geratenen Welt streben Regierungen und Wirtschaft der USA und der EU weiter nach globaler Vorherrschaft. Dies f\u00fchrt zu verst\u00e4rkter Expansion und Streben nach Ressourcen und Absatzm\u00e4rkten. Die Folge ist eine verst\u00e4rkte Militarisierung unserer Zivilgesellschaften. Die Werbung f\u00fcr das Milit\u00e4r ist auch in Deutschland ausgeweitet<strong> <\/strong>worden, sogar in Arbeitsagenturen, Schulen, Universit\u00e4ten und Ausbildungsst\u00e4tten. F\u00fcr den Milit\u00e4r-einsatz im Innern werden Weichen gestellt und Gesetzesvorbereitungen getroffen. Die \u00dcber-wachung der B\u00fcrgerInnen und vieler Organisationen geh\u00f6rt zur so genannten Sicherheits-politik. Diese politischen Entwicklungen fordern mehr B\u00fcrgerbeteiligung heraus, denn auch bei uns geht es um Erhalt und Schutz des Grundgesetzes und Wiederherstellung voller demokratischer Verh\u00e4ltnisse. In den USA und Europa w\u00e4chst der Widerstand in der Bev\u00f6lkerung gegen die fast absolute Herrschaft der Banken und Konzerne und den wachsenden Einfluss von Milit\u00e4r- und R\u00fcstungspolitik. <span style=\"color: #000000;\">Hier ist auch die Friedensbewegung in Deutschland gefordert. <\/span>Dieser Herausforderung stellt sie sich seit vielen Jahren auch in Freiburg. \u00d6kologie und soziale Bewegungen werden durch R\u00fcstung, Militarisierung und Krieg behindert, ihre Ziele umzusetzen. Mehr denn je ist es notwendig, sich zu vernetzen und gemeinsam zu handeln. Die Antiatombewegung und der Hiroshimatag im August sind daf\u00fcr gute Beispiele. Attac zeigte mit dem letztj\u00e4hrigen Kongress in Freiburg, dass verschiedene Bewegungen sich zusammen finden k\u00f6nnen. Es fehlt bisher jedoch an einer intensiveren lokal\/regionalen Koordination.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Den genannten Krisen in Politik und Wirtschaft m\u00fcssen Alternativen entgegen gestellt werden. Die Friedensbewegung ist in ihrer Arbeit der Analyse und des friedenspolitischen Handelns jedoch personell und materiell zunehmend gefordert bzw. \u00fcberfordert. Darum:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Unsere herzliche Einladung<\/span> &#8211; Im Freiburger Friedensforum, das sich jeden Donnerstag um 18.00 Uhr im Friedensb\u00fcro, St\u00fchlinger Str. 7, in Freiburg trifft, besteht die M\u00f6glichkeit, sich kennen zu lernen und aktiv mitzuarbeiten.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Appell des Freiburger Friedensforums an B\u00fcrgerInnen und Gruppierungen in Stadt und Umgebung, sich in aktiver Mitarbeit parteiunabh\u00e4ngig f\u00fcr Frieden und Demokratie gewaltfrei zu engagieren. Zu jedem Jahreswechsel w\u00fcnschen sich fast alle Menschen, in Zukunft in einer friedlicheren und menschenfreundlicheren Welt leben zu k\u00f6nnen. 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