{"id":1664,"date":"2012-04-10T18:20:42","date_gmt":"2012-04-10T16:20:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fffr.de\/?p=1664"},"modified":"2012-08-09T21:01:21","modified_gmt":"2012-08-09T19:01:21","slug":"ostermarsch-2012-rede-von-h-battran-gew","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fffr.de\/?p=1664","title":{"rendered":"Ostermarsch 2012: Rede von H. Battran, GEW"},"content":{"rendered":"<p style=\"padding-left: 240px;\"><em><a href=\"https:\/\/www.fffr.de\/?attachment_id=1768\" rel=\"attachment wp-att-1768\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-1768\" title=\"Tod_in_Muellheim_2\" src=\"https:\/\/www.fffr.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Tod_in_Muellheim_2-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.fffr.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Tod_in_Muellheim_2-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.fffr.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Tod_in_Muellheim_2-140x140.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 240px;\"><em>Hagen Battran arbeitet mit anderen am Runden Tisch &#8222;Schulfrei f\u00fcr die Bundeswehr&#8220; in Freiburg.<\/em><\/p>\n<p><strong>Rede zum Ostermarsch 2012 in M\u00fcllheim am 9. April 2012<\/strong><\/p>\n<p>Liebe Friedensfreundinnen und \u2013freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen,<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\"><strong>Kriegslied<\/strong> \u00b7\u00a0 von\u00a0 Matthias Claudius \u00b7 1778<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">&#8217;s ist Krieg! &#8217;s ist Krieg! O Gottes Engel wehre,<br \/>\nUnd rede du darein!<br \/>\n&#8217;s ist leider Krieg &#8211; und ich begehre<br \/>\nNicht schuld daran zu sein!<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">2. Was sollt ich machen, wenn im Schlaf mit Gr\u00e4men<br \/>\nUnd blutig, bleich und bla\u00df,<br \/>\nDie Geister der Erschlagnen zu mir k\u00e4men,<br \/>\nUnd vor mir weinten, was?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">4. Wenn tausend tausend V\u00e4ter, M\u00fctter, Br\u00e4ute,<br \/>\nSo gl\u00fccklich vor dem Krieg,<br \/>\nNun alle elend, alle arme Leute,<br \/>\nWehklagten \u00fcber mich?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">6. Was h\u00fclf mir Kron&#8216; und Land und Gold und Ehre?<br \/>\nDie k\u00f6nnten mich nicht freun!<br \/>\n&#8217;s ist leider Krieg &#8211; und ich begehre<br \/>\nNicht schuld daran zu sein!<\/p>\n<p>Was hat der Mann blo\u00df? Was ist das f\u00fcr ein Weichei? Man muss ja nicht gleich Heraklit (550 \u2013 480 v. Chr.) Recht geben, der gesagt hat: \u201eDer Krieg ist der Vater aller Dinge und der K\u00f6nig aller.\u201c. Aber so ein weibisches Gejammer \u00fcber etwas, was wie der Tod zum menschlichen Leben geh\u00f6rt, ist doch zu naiv und wehleidig! Das Leben ist Kampf, nicht nur f\u00fcr den Einzelnen, sondern auch f\u00fcr die V\u00f6lker, ihre Gesellschaften und \u00d6konomien! F\u00fcr 2011 wurden nicht weniger als 36 Kriege (25) und bewaffnete Konflikte gez\u00e4hlt, drei mehr als 2010. Und so war das wohl jedes Jahr seit Tausenden von Jahren! Was also soll das Geschrei?<!--more--><\/p>\n<p>So etwa w\u00fcrde ein Jugendoffizier zumindest im Geiste reagieren, wenn ihm eine kritische Lehrerin, ein kritischer Lehrer bei einem seiner Schulbesuche Matthias Claudius\u2018 Gedicht \u201eKriegslied\u201c von 1778 entgegenhielte. Er und seine 93 \u201eKameraden\u201c, so hei\u00dft das wohl bei der Truppe, verstehen sich schlie\u00dflich als coole, rationale \u201eReferenten f\u00fcr Sicherheitspolitik\u201c, die allerdings auch eine werbewirksame Qualifikation f\u00fcr ihre T\u00e4tigkeit darin sehen, dass sie fast alle in sog. \u201eAuslandseins\u00e4tzen\u201c ihrer k\u00fchlen Schreibtischanalyse noch eine, wie sie glauben, \u00fcberzeugende Augenzeugenschaft hinzuf\u00fcgen konnten.<\/p>\n<p>Und diese kriegserfahrenen M\u00e4nner, die allein schon in ihrer Uniform augenf\u00e4llig machen, dass die milit\u00e4rische L\u00f6sung ihrer Meinung nach ganz h\u00e4ufig das Mittel der Wahl in der Sicherheitspolitik sein und bleiben muss \u2013 diese uniformierten M\u00e4nner also sollen allen Ernstes in der Lage sein, \u201eSch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler \u00fcber die zur Friedenssicherung m\u00f6glichen und\/oder notwendigen Instrumente der Politik\u201c zu informieren? Weiter hei\u00dft es in der baden-w\u00fcrttembergischen Version der Kooperationsvereinbarung zwischen Kultusministerium und Bundeswehr von 2009: \u201eDabei werden Informationen zur globalen Konfliktverh\u00fctung und Krisenbew\u00e4ltigung genauso wie Informationen zu nationalen Interessen einzubeziehen sein.\u201c &#8211; Ja so, ja dann wird vielleicht doch ein Schuh draus! Wenn sie auch \u00fcber die Sicherung unserer Rohstoffzufuhr, unserer Handelswege und unserer M\u00e4rkte reden d\u00fcrfen, werden die Jugendoffiziere schon Gelegenheit finden, den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern Milit\u00e4reins\u00e4tze rund um die Welt plausibel zu machen.<\/p>\n<p>Aber noch viel alarmierender als diese Indoktrination der Sch\u00fclerschaft ist die Einsicht, dass alle acht Kooperationsvereinbarungen zwischen Bundeswehr und Kultusministerien als Hauptziel haben, die zuk\u00fcnftige Lehrerschaft \u00fcber die Lehrerausbildung und die jetzige Lehrerschaft \u00fcber sog. Fortbildungsangebote von ihrer m\u00f6glicherweise kritischen Haltung gegen\u00fcber der Bundeswehr als \u201eArmee im Einsatz\u201c abzubringen! Wie wichtig den Kooperationspartnern diese Indoktrination v.a. der Referendarinnen und Referendare ist, k\u00f6nnt ihr unschwer daran ablesen, dass in Baden-W\u00fcrttemberg von den 57 Lehrveranstaltungen an den Seminaren f\u00fcr Lehrerbildung, die zwischen 2007 und 2010 von Jugendoffizieren mitgestaltet wurden, 36 oder 63 % Pflichtveranstaltungen waren, denen sich die zuk\u00fcnftigen Lehrerinnen und Lehrer nicht entziehen konnten. Keiner anderen staatlichen, geschweige denn privaten Institution wird ein solch privilegierter Zugang zur Lehrerbildung einger\u00e4umt. Wen beschleicht da nicht der bitterb\u00f6se Verdacht, es gehe einzig und allein darum, die Kritikf\u00e4higkeit von Lehrerinnen und Lehrern und danach die Kritikf\u00e4higkeit von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern in einer so existentiellen Frage wie der nach Krieg und Frieden erst gar nicht zur Entfaltung kommen zu lassen?<\/p>\n<p>Wie kann unsere gr\u00fcn-rote Landesregierung da auch nur eine Sekunde z\u00f6gern, diesen perfiden Vertrag zu k\u00fcndigen? Pfingsten darf er nicht mehr gelten! Das ist unsere nicht verhandelbare Forderung!<\/p>\n<p>Aber warum nur ein solcher Angriff auf das selbstst\u00e4ndige Denken der kommenden Generationen und derer, die sie zu selbst\u00e4ndiger Lebensf\u00fchrung bef\u00e4higen sollen? Das verst\u00f6\u00dft doch elementar gegen die Grunds\u00e4tze jeder Demokratie, die ohne m\u00fcndige, d.h. kritikf\u00e4hige B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger nicht \u00fcberleben kann.<\/p>\n<p>Die erste Antwort ist banal: Die Bundeswehr ist zur Berufsarmee geworden und sie ist zur weltweit operierenden Einsatzarmee geworden. Da kann sie es sich auf die Dauer nicht leisten, dass eine stabile Mehrheit in der Bev\u00f6lkerung die sog. \u201eAuslandseins\u00e4tze\u201c ablehnt und dem entsprechenden Umbau der Streitkr\u00e4fte skeptisch gegen\u00fcbersteht. Es ist eine besondere Herausforderung, in diesem geistigen Umfeld den n\u00f6tigen Nachwuchs zu rekrutieren.<\/p>\n<p>Die zweite Antwort ist alarmierend und muss umfassenden Widerstand hervorrufen. Unser Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell und seine Nutznie\u00dfer sind auf allen Feldern anscheinend unbeirrbar dabei, die Lebensgrundlagen der Menschheit zu zerst\u00f6ren. Ich erinnere nur an die Umwelt- und Klimakatastrophe, an die fortw\u00e4hrende weltweite Umverteilung aller Lebenschancen von unten nach oben, an die daraus resultierende Gesundheits- und Hungerkatastrophe, an die fortw\u00e4hrende Aufr\u00fcstung, an die Schw\u00e4chung und Zerst\u00f6rung des sozialen Zusammenhalts, an die tiefe moralische und geistige Desorientierung all\u00fcberall. Wer sich den Zustand der Welt vor Augen f\u00fchrt, der wird vielleicht an August Bebel denken, der immer wieder gesagt haben soll: \u201eDiesem System keinen Mann und keinen Groschen!\u201c<\/p>\n<p>Dass diesem Ruf die 99 % Verliererinnen und Verlierer unseres existenzbedrohenden Katastrophensystems folgen k\u00f6nnten, ist sicher der Alptraum jener 1 % Gewinnerinnen und Gewinner, und Anzeichen, dass dieser Traum Wirklichkeit werden k\u00f6nnte, mehren sich: in der weltweiten Occupy-Bewegung, im nicht enden wollenden Widerstand in Griechenland, in Portugal und Spanien, und selbst im narkotisierten Deutschland verbreitet sich in Gewerkschaften, linken Parteien, in vielen NGOs, ja selbst in der breiten Bev\u00f6lkerung die Einsicht, dass es so nicht weiter geht.<\/p>\n<p>Da wird es f\u00fcr die 1 % und ihre Helferinnen und Helfer zur \u00dcberlebensfrage, ob es ihnen gelingt, das Denkverm\u00f6gen der 99 % m\u00f6glichst nachhaltig zu besch\u00e4digen, indem ihnen das Denken in Alternativen verwehrt wird.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr soll Margret Thatcher das TINA-Prinzip entwickelt haben, das inzwischen in den meisten Bereichen unseres neoliberal verw\u00fcsteten Lebens gilt und \u2013 wenn es nach seinen Nutznie\u00dfern geht \u2013 auch die n\u00e4chsten 1.000 Jahre gelten soll. TINA, also \u201eThere is no alternative!\u201d, ist zur Kernbotschaft aller Herrschaftstechnik geworden.<br \/>\nFrieden, Sozialismus, ein menschenw\u00fcrdiges Dasein f\u00fcr alle Erdenbewohner, ein respektvoller Umgang mit Natur und Klima und vieles andere mehr werden als realit\u00e4tsferne utopische Leitbilder denunziert und damit wirkungslos gemacht. Noch besser: Diese Leitsterne werden aus den K\u00f6pfen m\u00f6glichst aller Menschen ganz entfernt und herausgehalten, damit alle ergeben in die neoliberale Gebetsm\u00fchle: \u201eEs gibt keine Alternative!\u201c einstimmen und jede Vorstellung von einer m\u00f6glichen anderen, besseren Welt verlieren bzw. als gef\u00e4hrlichen Irrweg bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Bei diesen Operationen muss behutsam vorgegangen werden. Am besten ist, wenn die Menschen gar nicht oder zu sp\u00e4t merken, was mit ihnen geschieht, wie ihnen mit den Alternativvorstellungen die Instrumente genommen werden, ihre Gegenwart und Zukunft kritisch zu untersuchen und ihr Leben ver\u00e4ndernd selbst in die Hand zu nehmen.<\/p>\n<p>Genauso wurde die Neuausrichtung der Bundeswehr nach 1990 durchgesetzt. Ganz allm\u00e4hlich wurden wir an die immer zahlreicher werdenden sog. \u201eAuslandseins\u00e4tze\u201c gew\u00f6hnt. Jetzt meint Kriegsminister de Maizi\u00e8re, die Zeit sei reif f\u00fcr einen j\u00e4hrlich zu begehenden Veteranentag f\u00fcr die inzwischen 300.000 Soldaten, die in den letzten zw\u00f6lf Jahren drau\u00dfen im Einsatz waren, (BZ 18. 02. 12). Wer regt sich da noch auf? Krieg unter Beteiligung deutscher Soldaten ist f\u00fcr unsere \u00d6ffentlichkeit wieder allt\u00e4glich geworden. Wenn er nur weit weg tobt, k\u00f6nnen unsere Oberen mit dem diffusen Unbehagen der Gesellschaft ganz gut leben! Und das Unbehagen der Mehrheit bleibt diffus, weil ihr in den Medien das, was in Afghanistan, vor Somalia und im Kosovo geschieht, gesch\u00f6nt und gleichzeitig als alternativlos vorgestellt wird. Die Haken, an denen sich zielgerichteter und wirksamer Widerstand aufh\u00e4ngen k\u00f6nnte, sind sorgf\u00e4ltig abges\u00e4gt und glatt geschliffen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 60px;\">\u201eUnd ich dachte immer: die allereinfachsten Worte<br \/>\nM\u00fcssen gen\u00fcgen. Wenn ich sage, was ist<br \/>\nMuss jedem das Herz zerfleischt sein.<br \/>\nDa\u00df du untergehst, wenn du dich nicht wehrst<br \/>\nDas wirst du doch einsehn.\u201c<\/p>\n<p>schrieb Brecht nach dem zweiten Weltkrieg.<\/p>\n<p>Wir bekommen in der Regel nicht zu sehen und zu h\u00f6ren, \u201ewas ist\u201c. Da kann unser Herz in der Regel nicht \u201ezerfleischt\u201c sein.<br \/>\nAber dass wir alle untergehen, wenn wir uns alle dem Katastrophenkapitalismus, wie er gestern Russland, den Irak und Sri Lanka verheerte, heute in Griechenland w\u00fctet, morgen in Portugal und \u00fcbermorgen bei uns tobt, &#8211; dass wir alle untergehen, wenn wir uns diesem m\u00f6rderischen Katastrophenkapitalismus nicht wirkungsvoll widersetzen, das begreifen immer mehr Leute in diesem Land. Und dass dieser Widerstand nicht ohne die \u00c4chtung des Krieges und jeder gewaltf\u00f6rmigen Konfliktl\u00f6sung, nicht ohne die Delegitimierung jeglicher Aufr\u00fcstung und jeglicher R\u00fcstungsproduktion, nicht ohne die Beendigung einer konkurrenzbasierten und damit kriegsf\u00f6rmigen Weltwirtschaftsunordnung erfolgreich sein wird \u2013 das d\u00e4mmert inzwischen mehr Menschen hier und anderswo, als den Nutznie\u00dfern des \u201eImperiums der Schande\u201c, wie Jean Ziegler es genannt hat, recht sein kann. Aber seid sicher: Sie werden sich wehren!<\/p>\n<p>Alle Medien geben uns in diesen Tagen einen, wie ich f\u00fcrchte, noch harmlosen Vorgeschmack auf das, was uns erwartet. G\u00fcnter Grass ist es mit seinem Gedicht \u201eWas gesagt werden muss\u201c gegl\u00fcckt, gleich mehrere der verbotenen Wahrheiten ans Licht zu zerren: Israel besitzt eine wachsende Zahl von Atomwaffen, Deutschland liefert ein weiteres U-Boot, das die entsprechenden Sprengk\u00f6pfe abfeuern kann, und seit Monaten ist laut und unverhohlen in Tel Aviv und Jerusalem die Rede davon, das irakische Atomprogramm durch milit\u00e4rische Pr\u00e4ventivschl\u00e4ge zu verhindern. Die \u00f6ffentliche Hinrichtung, wie sie an dem Nobelpreistr\u00e4ger schon seit vielen Stunden vom Gro\u00dfteil derer vollzogen wird, die sich f\u00fcr die geistige Elite des Landes halten, erinnert mich an mittelalterliches R\u00e4dern und Vierteilen. Der unb\u00e4ndige Wille, diesen Mann als moralische und politische Autorit\u00e4t zu vernichten, verr\u00e4t aber auch die Angst derer, die diese Wei\u00dfw\u00e4scher bezahlen. Sie meinen, uns die Instrumente zeigen zu m\u00fcssen f\u00fcr den Fall, dass wir die vielen Denkverbote zum Schutz der herrschenden Weltunordnung missachten und damit zu viel Erfolg haben.<\/p>\n<p>Umso wichtiger ist, dass Millionen den Mut fassen, gegen den Menschheit und Welt zerst\u00f6renden Katastrophenkapitalismus und das ihm innewohnenden milit\u00e4rische und strukturelle Gewaltpotential anzudenken und anzureden. Nur die Solidarit\u00e4t der Millionen und Abermillionen wird die Umkehr in ein besseres Leben f\u00fcr alle m\u00f6glich machen.<\/p>\n<p>Umso wichtiger ist, dass immerhin wir jetzt schon hier stehen, verbunden mit den Tausenden, die die rund 80 Veranstaltungen der diesj\u00e4hrigen Ostermarschkampagne mitgestaltet haben.<br \/>\nUmso wichtiger ist, dass der DGB und seine Landesbezirke mit eigenen Aufrufen die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter zur Teilnahme auffordern. In Baden-W\u00fcrttemberg endet der DGB-Aufruf mit den S\u00e4tzen: \u201eEs wird Zeit umzudenken und umzusteuern! Wir wollen Frieden schaffen ohne Waffen!\u201c<\/p>\n<p>Was w\u00e4re dem hinzuzuf\u00fcgen au\u00dfer der dringlichen Aufforderung an den DGB und an uns alle: Lasst den vielen klugen Worten schleunigst Taten folgen! Es ist h\u00f6chste Zeit!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hagen Battran arbeitet mit anderen am Runden Tisch &#8222;Schulfrei f\u00fcr die Bundeswehr&#8220; in Freiburg. Rede zum Ostermarsch 2012 in M\u00fcllheim am 9. April 2012 Liebe Friedensfreundinnen und \u2013freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen, Kriegslied \u00b7\u00a0 von\u00a0 Matthias Claudius \u00b7 1778 &#8217;s ist Krieg! &#8217;s ist Krieg! 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