{"id":2315,"date":"2015-10-01T19:49:16","date_gmt":"2015-10-01T17:49:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fffr.de\/?p=2315"},"modified":"2015-11-14T10:43:20","modified_gmt":"2015-11-14T08:43:20","slug":"freiburger-friedenswochen-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fffr.de\/?p=2315","title":{"rendered":"Freiburger Friedenswochen 2015"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 18pt;\">Montag, 16.11.2015:\u00a0 <strong>PROGRAMM\u00c4NDERUNG (siehe unten)<br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>PDF: <a href=\"https:\/\/www.fffr.de\/fff-docs\/2015\/FR-Friedenswochen_2015.pdf\" target=\"_blank\">https:\/\/www.fffr.de\/fff-docs\/2015\/FR-Friedenswochen_2015.pdf<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>WEGE AUS WELTWEITEM CHAOS<\/strong><br \/>\nDie Vereinten Nationen melden:<br \/>\n60 Millionen Menschen sind auf unserem Globus zur Zeit auf der Flucht. Sie sind auf der Flucht vor Krieg, B\u00fcrgerkrieg,Verfolgung, Unterdr\u00fcckung und Terror, aber auch vor Hunger, Elend und Armut. Sie fl\u00fcchten innerhalb ihrer L\u00e4nder, aber auch \u00fcber alle Grenzen hinweg und \u00fcber das Meer. Solche Fluchtbewegungen gibt es in Asien, auf dem amerikanischen Kontinent, in Afrika und innerhalb Europas. Das fordert dringendes internationales Handeln der Politik zur Beseitigung der Fluchtursachen in den Herkunftsl\u00e4ndern mit Schaffung einer gerechten Wirtschafts- und Handelsordnung.<\/p>\n<p><strong>Dazu geh\u00f6ren:<br \/>\n\u2013 Sofortige Beendigung von kriegerischen Auseinandersetzungen<br \/>\n\u2013 Stopp aller Waffenlieferungen und milit\u00e4rischer Interventionen<br \/>\n\u2013 Aufnahme ernsthafter diplomatischer Verhandlungen<\/strong><\/p>\n<p>Krieg darf kein Mittel zur Durchsetzung von machtpolitischen Interessen sein.<\/p>\n<p>Dienstag, 03.11.2015<br \/>\n<strong>Globales Chaos &#8211; machtlose UNO. Ist die Weltorganisation \u00fcberfl\u00fcssig geworden?<\/strong><br \/>\nVortrag von <strong>Andreas Zumach<\/strong>, freier Journalist, Genf<br \/>\n19.00 \u2013 22.00 h, Alte Universit\u00e4t, H\u00f6rsaal I, Bertoldstr. 17 (Eingang Brunnenstr.)<\/p>\n<p>Ukraine, Syrien, Krieg gegen den Terrorismus,Klimawandel: Je mehr die Welt aus den Fugen ger\u00e4t, desto weniger spielt die UNO die Rolle, die f\u00fcr sie vorgesehen ist, eine UNO, die handlungsf\u00e4hig ist bei der Bew\u00e4ltigung von Klimawandel, Hunger, Epidemien und anderen globalen Herausforderungen. Andreas Zumach zeigt auf, wie eine handlungsf\u00e4hige UNO im 21. Jahrhundert aussehen m\u00fc\u00dfte.<!--more--><\/p>\n<p>Donnerstag, 12.11.2015<br \/>\n<strong>Netzwerk des Todes \u2013 Die Kriminellen Verflechtungen von Waffenindustrie und Beh\u00f6rden<\/strong><br \/>\n<strong>J\u00fcrgen Gr\u00e4sslin<\/strong>, RIB \/ DFG-VK, Buchautor stellt sein neues Buch vor<br \/>\n19.00 \u2013 22.00 h, Universit\u00e4t, KG III, HS 3118<br \/>\nPlatz der Universit\u00e4t 3<\/p>\n<p>Zurzeit fliehen Millionen Menschen vor Krieg und B\u00fcrgerkrieg, vor Verfolgung und Armut. Die deutsche Bundesregierung verantwortet den Export von Kriegswaffen und schafft damit Fluchtgr\u00fcnde. Friedensaktivist J\u00fcrgen Gr\u00e4sslin beantwortet die Frage:<br \/>\nWie kommen deutsche Waffen in so gro\u00dfem Umfang immer wieder in die H\u00e4nde verbrecherischer Regime, brutaler Paramilit\u00e4rs und rivalisierender B\u00fcrgerkriegsparteien? Der Sprecher der Kampagne \u201eAktion Aufschrei \u2013 Stoppt den Waffenhandel!\u201c stellt Strafanzeigen gegen die Verantwortlichen \u2013 mit Erfolg.<\/p>\n<p>**************************************************<\/p>\n<p>Montag, 16.11.2015:\u00a0 <strong>PROGRAMM\u00c4NDERUNG<\/strong><\/p>\n<h3><strong>Der Islamische Staat<\/strong><\/h3>\n<h3>Vortrag mit Thomas Schw\u00f6rer, Bundessprecher der DFG-VK<br \/>\n19.00 \u2013 22.00 h, Universit\u00e4t, KG I, HS 1221<br \/>\nPlatz der Universit\u00e4t 3<\/h3>\n<p>Fast anderthalb Jahre nach seiner Gr\u00fcndung herrscht der Islamische Staat \u00fcber ein Gebiet, das gr\u00f6\u00dfer ist als Gro\u00dfbritannien. Der milit\u00e4rische Kampf der internationalen Allianz gegen den IS war bisher nicht erfolgreich. Entsprechend schrieb die FAZ: \u201eDie Welt sollte sich darauf einrichten, dass sein Ende nicht naht.\u201c<\/p>\n<p>**************************************************<\/p>\n<p>Donnerstag, 19.11.2015<br \/>\n<strong>Friedenslogik statt Sicherheitslogik Wege aus der Gewalt am Beispiel der Fl\u00fcchtlingspolitik<\/strong><br \/>\nVortrag von <strong>Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach<\/strong>, Friedensforscherin. Prof. i. R. am Institut f\u00fcr Politikwissenschaft der Universit\u00e4t Gie\u00dfen, sie lebt in Hamburg und arbeitet ehrenamtlich als Fl\u00fcchtlingslotsin und Mediatorin.<br \/>\n19.00 \u2013 22.00 h, Universit\u00e4t, KG III, HS 3118,<br \/>\nPlatz der Universit\u00e4t 3<\/p>\n<p>Sicherheitslogische Denkmuster orientieren sich am Ziel der Bedrohungsabwehr und treiben die Spirale der Gewalt weiter an. Humanit\u00e4re Hilfe, Menschenrechte und Entwicklung werden zweitrangig. Diese Muster pr\u00e4gen nicht nur die Au\u00dfen- und B\u00fcndnispolitik gegen\u00fcber Krisen und Kriegsgebieten, sondern auch die Fl\u00fcchtlingspolitik. Alternativen werden sichtbar, wenn Frieden und nicht Sicherheit zum Leitbegriff von Politik wird. Friedenslogische Denk- und Politikmuster erm\u00f6glichen es, Gewaltzusammenh\u00e4nge wahrzunehmen, Ursachen aufzudecken und konstruktive Probleml\u00f6sungen zum Vorteil aller Beteiligten zu erarbeiten. Sie \u00f6ffnen den Blick f\u00fcr M\u00f6glichkeiten der Gewaltpr\u00e4vention, Entfeindung und Zusammenarbeit auf kommunalen, nationalen und internationalen Ebenen und im allt\u00e4glichen Handeln.<\/p>\n<p>Donnerstag, 26.11.2015<br \/>\n<strong>Historische Verfolgung &#8211; aktuelle Ausgrenzung: Die Situation der gefl\u00fcchteten Roma<\/strong><br \/>\nVortrag von <strong>Johanna Wintermantel M.A. und Prof. Dr. Albert Scherr<\/strong><br \/>\n20.00 \u2013 22.00 h,Alte Universit\u00e4t, H\u00f6rsaal I<br \/>\nBertoldstr. 17 (Eingang Brunnenstr.)<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die historische Verantwortung Deutschlands f\u00fcr die Verfolgung und Ermordung der Sinti und Roma im Nationalsozialismus noch immer ein Randthema ist, wird die Ausgrenzung dieser Minderheit derzeit wieder massiv versch\u00e4rft. Gesetzes\u00e4nderungen sorgen Schlag auf Schlag daf\u00fcr, dass den Roma, die aus den L\u00e4ndern Ex-Jugoslawiens gefl\u00fcchtet sind, die Chancen auf ein Bleiberecht genommen werden. Dies wird begleitet von einem politischen Diskurs, der ihnen die Berechtigung zur Flucht abspricht. Wie wirkt sich diese Entwicklung in Freiburg aus, einer Stadt, die sich gern als offen und solidarisch gegen\u00fcber Roma pr\u00e4sentiert? Wie k\u00f6nnen wir die lokale Solidarit\u00e4t st\u00e4rken und gemeinsam eine offensive Kehrtwende bewirken, hin zu einem humanit\u00e4ren Bleiberecht f\u00fcr Roma? Diesen Fragen wird der Vortrag neben einem \u00dcberblick \u00fcber die aktuelle rechtliche Lage und die konkreten Lebensumst\u00e4nde der Roma in Freiburg nachgehen.<\/p>\n<p>Mittwoch, 25. November 2015<br \/>\n<strong>Gewaltfrei angesichts der IS-Terror-Miliz?<\/strong><br \/>\nVortrag von <strong>Dr. Hendrik Fenz,Islamwissenschaftler,und Christoph Besemer<\/strong>,<br \/>\nWerkstatt f\u00fcr Gewaltfreie Aktion<br \/>\n20.00 \u2013 22.00 h, Universit\u00e4t, KG I, HS 1221,<br \/>\nPlatz der Universit\u00e4t 3<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund der grausamen \u00dcbergriffe der IS-Milizen auf die Zivilbev\u00f6lkerung wird die Friedensbewegung mit der Frage konfrontiert:<br \/>\n\u201eWas wollt ihr mit Gewaltfreiheit dagegen ausrichten?\u201c<br \/>\nDer Freiburger Islamwissenschaftler Dr. Hendrik Fenz besch\u00e4ftigt sich seit vielen Jahren mit Konfliktbeilegung im arabischen Raum. Er war zu Forschungszwecken des \u00f6fteren im Nordirak und kann daher aus erster Hand \u00fcber die Lage vor Ort berichten.<br \/>\nChristoph Besemer besch\u00e4ftigt sich schon seit Jahren mit der M\u00f6glichkeit gewaltfreien Widerstands gegen Unterdr\u00fcckungsregime. Zu diesem Thema hat er auch den Sammelband \u201eGewaltfrei gegen Hitler?\u201c herausgebracht.<\/p>\n<p>Veranstalter:<br \/>\nRIB &#8211; R\u00fcstungsInformationsB\u00fcro e.V. &#8211; www.rib-ev.de<br \/>\nFreiburger Friedensforum \u2013 www.fffr.de<br \/>\nDFG-VK &#8211; Deutsche Friedensgesellschaft- Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Freiburg, &#8211; www.freiburg.dfg-vk.de<br \/>\nWerkstatt f\u00fcr Gewaltfreie Aktion, B\u00fcro Freiburg &#8211; www.wfga.de<\/p>\n<p>Der Eintritt zu den Vortr\u00e4gen ist frei, um Spenden wird gebeten an:<\/p>\n<p>GLS Gemeinschaftsbank<br \/>\nIBAN: DE56430609678041073800,<br \/>\nBIC: GENODEMIGLS<br \/>\nTr\u00e4ger: R\u00fcstungsInformationsB\u00fcro e.V.<br \/>\nV.i.S.d.P.: J\u00fcrgen Gr\u00e4sslin<br \/>\nSt\u00fchlingerstr. 7, 79106 Freiburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag, 16.11.2015:\u00a0 PROGRAMM\u00c4NDERUNG (siehe unten) PDF: https:\/\/www.fffr.de\/fff-docs\/2015\/FR-Friedenswochen_2015.pdf WEGE AUS WELTWEITEM CHAOS Die Vereinten Nationen melden: 60 Millionen Menschen sind auf unserem Globus zur Zeit auf der Flucht. Sie sind auf der Flucht vor Krieg, B\u00fcrgerkrieg,Verfolgung, Unterdr\u00fcckung und Terror, aber auch vor Hunger, Elend und Armut. Sie fl\u00fcchten innerhalb ihrer L\u00e4nder, aber auch \u00fcber alle Grenzen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,4,23,22],"tags":[],"class_list":["post-2315","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemeines","category-friedensforum","category-friedenswoche-freiburg","category-infoveranstaltung","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fffr.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2315","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fffr.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fffr.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fffr.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fffr.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2315"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.fffr.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2315\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2331,"href":"https:\/\/www.fffr.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2315\/revisions\/2331"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fffr.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2315"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fffr.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2315"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fffr.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2315"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}