Es droht ein Krieg mit dem Iran. Wir sagen NEIN zu einem Militärschlag!

Allen Sanktionen zum Trotz hat die Regierung Irans ein Atomkraftwerk in Buschehr in Betrieb genommen und den Bau von weiteren Urananreicherungsanlagen forciert. Israel droht massiv mit einem Militärschlag, USA und EU wollen vorläufig nur die Sanktionen verschärfen. Die Konzentration der US-Kriegsschiffe am Persischen Golf ist die höchste seit Beginn des Irakkrieges. Die Waffenverkäufe an Saudi-Arabien und Kuwait sind von Deutschland und USA erheblich erweitert worden.

Die Konfrontationspolitik Israels, der USA und der EU droht im Konflikt mit großen Teilen der islamischen Welt einen Krieg zu entfesseln, der den nahen Osten in ein Chaos stürzen würde und die USA und Europa in einen neuen Weltkrieg verwickeln könnte. In einem solchen Krieg müsste auch mit dem Einsatz von Atomwaffen gerechnet werden. Nach neuesten Erkenntnissen der US- und internationalen Geheimdienste arbeitet der Iran nicht mehr an der Entwicklung von Atomwaffen. [Read more…]

Appell um Engagement für den Frieden

Appell des Freiburger Friedensforums an BürgerInnen und Gruppierungen in Stadt und Umgebung, sich in aktiver Mitarbeit parteiunabhängig für Frieden und Demokratie gewaltfrei zu engagieren.

Zu jedem Jahreswechsel wünschen sich fast alle Menschen, in Zukunft in einer friedlicheren und menschenfreundlicheren Welt leben zu können. Das vergangene Jahr 2011 war ein Jahr mit besonders gravierenden gesellschaftlichen Krisen und zerstörenden Kriegs-handlungen. Den Finanz- und Wirtschaftssystemen der USA und der EU droht ein selbst-verschuldeter Zusammenbruch. Die arabische Welt befindet sich im Aufbruch. Die Allein-herrscher in Tunesien und Ägypten wurden 2011 durch mehr und weniger gewaltfreie Revolten gestürzt. In Libyen forderte der Krieg durch das militärische Eingreifen von NATO-Staaten das Leben von über 30.000 Menschen. [Read more…]

Geld regiert die Welt – wer regiert das Geld?

Welche Zukunft haben der Euro und das ganze Finanzsystem?

Vortrag und Diskussion mit Wolfgang Kessler, Wirtschaftspublizist und Chefredakteur der Zeitschrift Publik-Forum

Dienstag, 13.12. 2011

20.00 h, Universität, KG III, Hörsaal 3118

(Diese Veranstaltung der Friedenswoche war Anfang November ausgefallen.)

Seit der Pleite der US-Investmentbank Lehman-Brothers 2008 jagt eine Finanzkrise die nächste. Große Privat- und Staatsbanken in den USA und in Europa sind involviert. Die Staatshaushalte in den USA und den meisten europäischen Ländern sind hoffnungslos überschuldet. Für Griechenland und andere droht der Staatsbankrott. Die Kreditwürdigkeit großer Banken und ganzer Staaten wird von US-Ratingagenturen ständig heruntergestuft, was zu unbezahlbaren Kreditzinsen führt, die Wirtschaft lähmt, massenhaft Insolvenzen erzwingt. In Europa werden von den Regierungen immer neue sog. Rettungsschirme für verschuldete Staaten und Finanzinstitute mit Steuergeldern aufgespannt, was vermutlich zu immensen Neuverschuldungen führen wird. Es geht um die Ursache der Krisen, ihre Folgen und notwendigen Maßnahmen zu ihrer Überwindung.

Veranstalter:
Freiburger Friedenswoche e.V.,
Freiburger Friedensforum,
u-AStA der Universität,
zusammen mit der Zeitschrift Publik-Forum

 

Friedenswoche und Friedensforum Freiburg: Veranstaltungen im Dezember 2011

Dienstag, den 6.12.2011

Der Staat Palästina – erst Souveränität, dann Frieden!

Vortrag und Diskussion mit Latifeh Abu El Asal

19 h · Café Velo · Mobile am Hbf Freiburg ·  Wenzinger Str. 15

Palästinenserpräsident Abbas hat mit einer großen Rede vor den Vereinten Nationen in New York die Welt aufgefordert, Palästina endlich als souveränen Staat anzuerkennen und als Mitglied in die UN aufzunehmen. Für die Zustimmung zu diesem Antrag ist eine breite Mehrheit in der Generalversammlung der UN sicher. US-Präsident Obama, der in seiner berühmten Kairoer Rede Unterstützung zugesichert hatte, zögert nun gegen den Willen der israelischen Regierung der Staatsbildung zuzustimmen, auch aus innenpolitischen Gründen. Er wird dabei von der deutschen Bundesregierung unterstützt.

Voraussetzung für die Lebensfähigkeit des Staates Palästina ist der Abzug der israelischen Besatzung und die Beseitigung ihrer Sperranlagen, Stop des israelischen Siedlungsbaus und Rückgabe der Siedlungsgebiete, ein Rückkehrrecht für Flüchtlinge und die Anerkennung der Grenzen von 1967.

Veranstalter: Freiburger Friedensforum, Freiburger Friedenswoche e.V.


Freitag, 9.12.2011

Der Libanon in der Klammer des Nahost-Konflikts

Vortrag und Diskussion mit Clemens Ronnefeldt, Internationaler Versöhnungsbund, deutscher Zweig

19:30 h · Kath. Hochschulgemeinde Edith Stein · Lorettostr. 24 · Freiburg

Der Nahost-Konflikt erreicht in diesem Herbst einen neuen Höhepunkt: Israels Regierung droht dem Iran mit der Bombardierung seiner nuklearen Versuchs- und Produktionsanlagen und findet den Beifall der britischen Regierung. Nach der Aufnahme Palästinas in die Kulturorganisation UNESCO will Israel den Siedlungsbau in Palästina forcieren. Die beantragte Aufnahme Palästinas in die UN will die US-Regierung notfalls mit Veto verhindern. Der Libanon mit seinen großen palästinensischen Flüchtlingslagern, dem Dauerstreit der regierenden Sunniten mit der Hisbollah, die die Schiiten vertritt und vom Iran unterstützt wird, liegt im Zentrum des Nahostkonflikts und war vielfach Ziel militärischer Aggressionen von Seiten Israels.
Clemens Ronnefeldt ist gerade von einer Libanonreise zurückgekehrt und wird über die aktuelle Situation berichten.

Veranstalter:
Freiburger Friedensforum,
Freiburger Friedenswoche e.V.,
Ev. Studierendengemeinde.


Dienstag, 13.12. 2011

Geld regiert die Welt – wer regiert das Geld?
Welche Zukunft haben der Euro und das ganze Finanzsystem?

Vortrag und Diskussion mit Wolfgang Kessler, Wirtschaftspublizist und Chefredakteur der Zeitschrift Publik-Forum

20.00 h, Universität, KG III, Hörsaal 3118

(Diese Veranstaltung der Friedenswoche war Anfang November ausgefallen.)

Seit der Pleite der US-Investmentbank Lehman-Brothers 2008 jagt eine Finanzkrise die nächste. Große Privat- und Staatsbanken in den USA und in Europa sind involviert. Die Staatshaushalte in den USA und den meisten europäischen Ländern sind hoffnungslos überschuldet. Für Griechenland und andere droht der Staatsbankrott. Die Kreditwürdigkeit großer Banken und ganzer Staaten wird von US-Ratingagenturen ständig heruntergestuft, was zu unbezahlbaren Kreditzinsen führt, die Wirtschaft lähmt, massenhaft Insolvenzen erzwingt. In Europa werden von den Regierungen immer neue sog. Rettungsschirme für verschuldete Staaten und Finanzinstitute mit Steuergeldern aufgespannt, was vermutlich zu immensen Neuverschuldungen führen wird. Es geht um die Ursache der Krisen, ihre Folgen und notwendigen Maßnahmen zu ihrer Überwindung.

Veranstalter:
Freiburger Friedenswoche e.V.,
Freiburger Friedensforum,
u-AStA der Universität,
zusammen mit der Zeitschrift Publik-Forum

Freiburger Friedenswoche 2011

GIER  MACHT  KRIEG

Programm der Freiburger Friedenswoche 2011
als Bildschirm-PDF · als Druck-PDF farbig ·  als Druck-PDF s/w

„Gier  Macht  Krieg“ – so lautet das Logo der diesjährigen bundesweiten Friedensdekade. Für die Freiburger Friedenswochen 2011 hat die hiesige Friedensbewegung dieses Logo übernommen. Es kann gelesen werden als Reihenfolge dreier Substantive Gier – Macht – Krieg, aber auch als kurzer eindrücklicher Satz: Gier macht Krieg!

Unter Gier kann hier verstanden werden das Streben nach immer mehr Wohlstand und Reichtum ohne Rücksicht auf unsere Mitmenschen und natürliche Umwelt. Um ein solches Interesse durchzusetzen braucht es Macht. In der Politik heißen die Mittel der Macht, wenn Worte nicht mehr reichen, Geld und Waffen. Wer sich durchsetzen will, muss sich andere gefügig machen. Sind diese nicht zu überreden, werden sie bezahlt oder bekämpft. Unter bekämpfen verstehen viele Politiker noch immer: Gewalt anwenden, Krieg führen. Mit Waffengewalt, so glauben sie, kämen sie schneller ans erstrebte Ziel. Ein verhängnisvoller Irrtum: Herrschaft mit Waffengewalt bringt keinen Frieden und damit keine Sicherheit für das Erkämpfte. So heißt das Résumée: Gier macht Krieg. Das Wortspiel wird zur bitteren Realität.

Und so behandeln die Veranstaltungen der Freiburger Friedenswochen 2011 das Thema in folgenden Punkten:

  • Krise und Kritik des heutigen Finanz- und Wirtschaftssystems;
  • die Rolle des Militärs in Außen- und Innenpolitik;
  • am Beispiel Nordafrikas, die Versuche, Umsturz und gesellschaftliche Veränderungen ohne Waffengewalt zu erreichen und das Gegenteil: Im Dienste materieller Interessen Krieg und Bürgerkrieg zu führen, um gesellschaftliche und politische Änderungen zu erzwingen.

Programm der Freiburger Friedenswoche 2011
als Bildschirm-PDF · als Druck-PDF farbig ·  als Druck-PDF s/w

Die Veranstaltungen im Einzelnen: [Read more…]

Hiroshima-Ausstellung kann ausgeliehen werden

Verleih der Plakatreihe

„Atombomen-Abwurf auf Hiroshima und Nagasaki“

Das Freiburger Friedensforum hat von dem Friedensmuseum in Hiroshima (Hiroshima Peace Memorial Museum) eine Plakatreihe von 30 Exemplaren geschenkt bekommen. Diese wurde vom 2.9.bis 24.9.2011 in der Stadtbibliothek Freiburg ausgestellt und stieß auf großes Interesse. Bei der Midissage wirkten japanische und deutsche KünstlerInnen mit, es wurden dazu Auszüge aus dem Film „Todesstaub“ von Frieder Wagner gezeigt.

Die Plakate mit englischen Texten sind hier einsehbar:

http://www.pcf.city.hiroshima.jp/virtual/VirtualMuseum_j/tour/std_poster1.html [Read more…]

Brief des Kultusministeriums zur Kooperationsvereinbarung

Das Friedensforum erhielt eine Antwort auf einem Brief an das Kultusministerium Baden-Württembergs:

Für Ihr Schreiben vom 25. Mai 2011 zur Kooperationsvereinbarung von Kultusministerium und Bundeswehr bedanke ich mich sehr herzlich.

Ich kann die Vorbehalte gegen die von der Vorgängerregierung zu veranstwortende Vereinbarung nachvollziehen . . .

PDF

Interview zum Antikriegstag 2011

 

Denkmal für Opfer des Faschismus in Freiburg

Hören Sie ein Interview mit Max Heinke, Freiburger Friedensforum, zum Antikriegstag 2011 in Radio Dreyeckland:

http://www.rdl.de/index.php?option=com_content&view=article&id=14282:Antikriegstag_1_September&catid=236&Itemid=201

Der Atombomben-Abwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Ausstellung von 30 Plakaten aus dem Friedens-Museum in Hiroshima

1. bis 24. September

Stadtbibliothek Freiburg

 

MIDISSAGE PDF

Mittwoch, 14. September

19.30 Uhr

Texte und Musik mit der Japanischen Umweltschutz-Gruppe

Öko-Freiwillig

 

Stadtbibliothek, Münsterplatz 17

Öffnungszeiten:  Di – Fr  10 bis 19 Uhr

Sa       10 bis 14 Uhr

 

Veranstalter: Freiburger Friedensforum, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA), Anti-Atom-Gruppe Freiburg, Öko-Freiwillig, Stadtbibliothek Freiburg

 

Antikriegstag: Friedensspaziergang zum Ernst-Mach-Institut, Eckerstr. 4

Ernst-Mach-Institut für Kurzzeitdynamik

Das in der Eckerstraße 4 im Institutsviertel angesiedelte EMI forscht unter anderem an
„Abwehrflugkörpern gegen ballistische Flugkörper“, Rohrwaffen, „Einsatz und Wirkung von Explosivstoffen“ et cetera und simuliert auch Raketen- und Flugkörperzusammenstöße im Weltraum.

Die Finanzierung besteht zu einem Drittel von der Bundeswehr und zwei Drittel von der
Industrie.  Außer mit der Universität der Bundeswehr in München kooperiert das EMI auch mit der Universität Freiburg – hier werden Studenten der mathemathisch-physikalischen Fakultät für die Mitarbeit im EMI gesucht und angeworben:

http://media.de.indymedia.org/media/2007/07//186775.pdf

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