Freiburger Friedenswochen 2020

Die Freiburger Friedenswochen stehen bevor!

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation werden die Veranstaltungen online stattfinden. Anmelden kann man sich per E-Mail an friedenswoche@rib-ev.de mit dem Namen der Referent*innen. Der Link für die Konferenz wird dann vor Beginn der Veranstaltung einzeln gesendet.

Am Dienstag den 17.November der Vortrag „100 Sekunden bis Mitternacht“ und Q&A mit Philipp Jennings 19 Uhr

Der Vortrag wird in Englisch gehalten mit deutscher Übersetzung.
Philipp J. Jennings ist Co-Präsident des IPB, des Internationalen Friedensbüros, das sich seit 1891 für den Frieden engagiert. Der kürzlich verstorbene legendäre US-Bürgerrechtler John Lewis hat einmal gesagt: „Wenn du etwas siehst, das nicht richtig oder fair ist oder einfach, musst du etwas sagen, du musst etwas tun. Du musst in Schwierigkeiten kommen, gute Probleme, notwendige Probleme.“ Im Januar dieses Jahres veröffentlichten die Atomwissenschaftler der USA die Weltuntergangsuhr 2020. Es war die nächste Mitternacht, seit die erste Weltuntergangsuhr 1947 veröffentlicht wurde. Die covid19-Pandemie, die sich verschlechternde Klimakrise, die wirtschaftliche Ungleichheit, die Erniedrigung der Menschenrechte, die massive Zunahme der globalen Militärausgaben, kollabierende Rüstungskontrollverträge, neue Investitionen in Atomwaffen, neue Szenarien für ihren praktischen Einsatz, neue Waffen auf dem Weg nach Europa haben die zweite Hand wahrscheinlich näher an Mitternacht getrieben. Philip Jennings ist der kürzlich gewählte Co-Präsident des ältesten Friedensbüros der Welt, das in der Friedenswoche darüber sprechen wird, warum wir „gute Probleme“ für Planet, Menschen und Frieden machen müssen.
Am Mittwoch den 18. November der Vortrag „Globale Kampagne zu Militärausgaben – Was wirklich zählt“
und Q&A mit Jordi Calvo Rufanges  19Uhr

Der Vortrag wird auf Spanisch gehalten und ins deutsche Übersetzt.Jordi Calvo Rufanges arbeitet im Centre Delas Barcelona.

Er wird darüber sprechen, wie Frieden, Krieg und Sicherheit auf ein liberales Paradigma reagieren, welches die Wahrscheinlichkeit, in den Krieg zu ziehen, erhöhen lässt. Zusätzlich wird er darüber sprechen wie Waffenhandel, Militärausgaben und die Finanzierung von Waffen und Rüstungsunternehmen die Welt unsicherer machen. Alternativen zu der liberalen Sicherheitspolitik und Militarisierung kommen von sozialen Bewegungen, welche jedoch Pazifismus und Abrüstung in ihre zentralen Werte mit aufnehmen müssen. Mehr Wissen gegen waffenverbreitung und Militarismus sind nötig und können uns als Möglichkeit dienen um eine Kultur des Friedens zu kreieren.

Am Mittwoch den 25. November der Vortrag „Kleinwaffen in Kinderhänden – deutsche Waffenexporte und schwere kinderrechtsverletzungen“ und Q&A mit Ralph Willinger 19Uhr
 
Der Vortrag wird auf deutsch gehalten.
Die Vereinten Nationen haben sechs schwere Kinderrechtsverletzungen in bewaffneten Konflikten definiert und dokumentieren diese jedes Jahr, darunter das Rekrutieren von Kindern als Soldaten, Tötung und Verstümmeln, sexuelle Gewalt und Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser. Deutschland liefert in viele Konfliktländer, in denen inderrechte schwer verletzt werden, Kleinwaffen, Munition und andere Waffensysteme und trägt damit zum Leid der Kinder bei. Ralf Willinger, Referent für Kinderrechte vom Kinderhilfswerk terre des hommes, stellt in seinem Vortrag Fakten und allbeispiele aus Lateinamerika, Afrika und Asien dar, berichtet von Kindersoldaten und Kindersoldatinnen, die er getroffen hat, und benennt die Verantwortung deutscher Rüstungsunternehmen.
Am Freitag den 27.November „Die Festung Europa: Abschottung um jeden Preis und ihre Folgen“ mit Beiträgen von Michaela Ruesse u.a. 19Uhr
Der Vortrag wird auf deutsch gehalten.
In der Flüchtlingspolitik hat sich die EU endgültig von ihren Werten verabschiedet. Menschenrechte und die Herrschaft des Rechts gelten noch innerhalb, an den Außengrenzen sind sie weitgehend abgeschafft und das Völkerrecht wird systematischgebrochen. Auf den griechischen Inseln werden zehntausende Geflüchtete in Lagern
festgehalten, in denen alle Grundsätze der Humanität nicht mehr gelten.
Im zentralen Mittelmeer arbeitet Frontex der sog. libyschen Küstenwache zu mit dem Ziel, alle, die die gefährliche Überfahrt in seeuntüchtigen Booten wagen sollten, wieder in die Folterlager zurück zu bringen. Staatliche Seenotrettung seitens der EU findet nur begrenzt oder nicht statt. Abschreckung ist das Prinzip und das Gesicht Europas nach außen geworden. Wir wollen Wege aufzeigen, wie humanitäre Grundsätze wieder Normalität werden können, und wie wir mit der Migration umgehen müssen.
Wir freuen uns auf eure Anmeldungen
RüstungsInformationsBüro und das Freiburger Friedensforum

VIDEO: Veranstaltung mit Andreas Zumach am 15.10.20

Schnitt:  Nur Vortrag von Andreas ohne Einleitung und Diskussion.
Dauer: ca 85 Minuten

Ihr findet das ganze unter dem u.a. Link, habe dazu einen Youtube-Kanal
DFG-VK Freiburg eingerichtet ( darüber kann in der Suchfunktion auch
gesucht werden )

https://www.youtube.com/watch?v=t8fiei3xJpE

PDF:Zumach20201015_dfgvk_ffr (1)

Einladung
Vortrag mit Andreas Zumach, Journalist und UN-Korrespondent,
ein profunder Sachkenner internationaler Politik und des Völkerrechts
Donnerstag, 15. Oktober, 19.00 h
Gewerkschaftshaus Freiburg, Großer Saal
Friedrichstraße 41- 43
Vom „Friedensprojekt“ zum globalen militärischen
Player? Zur Verantwortung Europas in der Welt
Das Credo deutscher und europäischer Politik lautet vermehrt,
Verantwortung in der Welt übernehmen. Gemeint ist fast immer,
mehr militärisch aufrüsten und stärker militärisch präsent sein, um
in Konflikten intervenieren zu können etc. Wäre dies eine
verantwortliche Politik? Wie sehen die Ergebnisse der Versuche
„Verantwortung übernehmen“ bisher aus?
Welche Ziele und Strategien werden verfolgt? Und: Wie kann
„Verantwortung in der Welt übernehmen“ in Zukunft aussehen und
entwickelt werden?
Nach dem Vortrag schließt sich eine Diskussion an.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt und es besteht eine
Maskenpflicht. Online email-Anmeldungen sind erwünscht und haben Vorrang. Anmeldungen bitte
an: freiburg@dfg-vk.de

Vi.S.d. P. Winfried Cordi Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Freiburg Stühlingerstr. 7,79106 Freiburg

Hiroshima Tag in Freiburg am 6. August

75 Jahre Hiroshima und Nagasaki

Donnerstag, 6. August

15 – 18:30h

Rathausplatz

Unterstützende Gruppen:

Anti-Atom-Gruppe Freiburg, Attac Freiburg, AWC Weltbürgerverein Regionalgruppe Freiburg, DFG-VK Freiburg, Freiburger Friedensforum, Fukushima-nie-vergessen, Greenpeace Freiburg, Ican HSG Freiburg, IPPNW Freiburg, Pax Christi Freiburg, RüstungsInformationsBüro RIB e.V. Freiburg, u.a.

US-Manöver DEFENDER 2020 – Auf Kriegskurs gegen Russland

PDF: defender2seiten_20200223

Vortrag und Diskussion

mit Juergen Wagner, IMI e.V. Tuebingen

(Informationsstelle Militarisierung)

Mi., 4. März, 19.00 Uhr
Uni, KG III Hörsaal HS 3042

Mit dem US-Manöver DEFENDER 2020 mit NATO-Beteiligung wird eine aktive Kriegsführung gegen Russland geprobt. 37.000 Soldaten werden mit schwerem Gerät von Deutschland aus an die russische Grenze transportiert. 20.000 US-Soldaten mit voller Ausrüstung und Gerät werden dazu extra aus den USA eingeflogen. Deutschland unterstützt das US-Manöver und wirkt als Drehscheibe,Transitland und organisiert den Militärtransport nach Osten. Straßen, Brücken, Häfen, Eisenbahn werden fürs Militär mit EU-Milliarden nach Osten ausgebaut. Die USA machen ernst und proben ihre Kriegsfähigkeit und Tauglichkeit gegen Russland.

Quelle: Informationsstelle Militarisierung e.V. ,

Großmanöver Defender 2020

Friedenswoche 2019: Sicherheit neu denken: regional, national, global

PDFs: FW_Flyer2019

FriWo 19 Druckvorlage 2 18. 10. 19

Friwo19 Druckvorlage2 18. 10. 19

Montag, 11. November 19 Uhr,

Universität, KG II, HS 2006

Charlotte Kehne, Referentin für Rüstungsexportkontrolle

Rüstungsexportkontrolle in Europa – Quo vadis?

Freitag, 15. November 19 Uhr,

Universität, KG I, HS 1010

Andreas Zumach, freier Journalist, Genf

Vom gleichen Recht für alle zum (Un)Recht des Stärkeren

Freitag, 22. November 19 Uhr,

Universität KG I, HS 1010

Heike Hänsel, Mitglied des deutschen Bundestags

Kultur des Friedens in Deutschland, Europa und auf dem Mittelmeer

Mittwoch, 27. November 19 Uhr,

Universität KG II, HS 2006

Wolfgang Landgraeber, Filmemacher und Jürgen Grässlin, Buchautor

Profiteure der Abschottung

Freitag, 29. November 19 Uhr,

Universität KG I, HS 1010

Dr. Thomas Roithner, österreichischer Friedensforscher

Märkte, Macht und Muskeln – Die Außen-, Sicherheit- und Friedenspolitik der Europäischen Union

Veranstalter:

RIB – RüstungsInformationsBüro e.V., www.rib-ev.de

in Kooperation mit:

Freiburger Friedensforum, www.fffr.de

mit freundlicher Unterstützung von:

Stadt Freiburg, www.freiburg.de

DFG-VK – Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Freiburg, www.freiburg.dfg-vk.de

Weitere Veranstaltung:

Montag, 4. November 19 Uhr

Theatersaal VHS Freiburg, Rotteckring

Michael Müller, Vorsitzender der Naturfreunde Deutschlands

Der doppelte Selbstmord droht: Klima und Atomkrieg

Veranstalter: Gabi Rolland MdL, Naturfreunde Freiburg, VHS Freiburg, BUND Südlicher Oberrhein, Pax Christi und Ev. Kirche Freiburg, Friedensforum, DFG-VK

V.i.S.d.P: Jürgen Grässlin, Stühlingerstr. 7, 79106 Freiburg

Der doppelte Selbstmord droht: Klima und Atomkrieg

PDF: Flyer_Mueller_Veranstaltung_191017

Veranstaltung mit Michael Müller

Herzliche Einladung zu einer Veranstaltung mit Michael Müller, Staatssekretär a.D. im Bundesumweltministerium und Vorsitzender der Naturfreunde Deutschlands am Montag, 4. November 2019 ab 19 Uhr im Theatersaal VHS Freiburg, am Rotteckring:

Der doppelte Selbstmord droht: Klima und Atomkrieg

Die Veranstalter*innen freuen sich auf eine rege Teilnahme: Gabi Rolland MdL, Naturfreunde Freiburg sowie DFG/VK, VHS Freiburg, BUND Südlicher Oberrhein, Freiburger Friedensforum, Pax Christi und Evangelische Kirche Freiburg

Michael Müller wird über die reale Bedrohung eines doppelten Selbstmordes reden.  Der schnelle Selbstmord durch die atomare Hochrüstung: Auf die ersten zehn Länder entfallen in der unseligen Ranglist der Rüstungsausgaben rund 75 Prozent.  Und die meisten dieser Länder steigern massiv die Rüstungsausgaben, vor allem in die „Modernisierung“ der atomaren Hochrüstung. Deutschland steht derzeit auf Platz acht.  Sollte der Unsinn des 2 Prozent BIP-Anteil umgesetzt werden, klettert Deutschland je nach wirtschaftlicher Entwicklung auf Platz drei oder vier.  USA und Russland bauen dabei Trägersysteme, die Mach 10 erreichen . . .

 

Info-  und Diskussionsveranstaltung mit Andreas Zumach, Journalist am 18.9.2019

Flyer PDF: Zumach-Flyer Fabrik 18.9. 19

Kooperation statt Konfrontation mit Russlandunsere historische Herausforderung!
80 Jahre nachdem Deutschland den zweiten Weltkrieg anzettelte, und 78 Jahre nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion,  der sie über 20 Millionen Tote kostete und ihr Land verwüstete;

30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer befinden  sich Deutschland und Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und der NATO in einer -scheinbar ausweglosen – konfrontativen Spannung mit Russland;

Atomare Aufrüstungspläne, der Ukraine / Krim-Konflikt sowie widersprüchliche Interessen im Nahen Osten bestimmen das gegenseitige Verhältnis.

Gorbatschows Vision von einem „Gemeinsamen europäischen Haus“ und die Pariser KSZE-Charta „Für ein neues Europa“ vom November 1990 scheinen vergessen.

Welche Schritte der Deeskalation sind nötig, und welche besondere historische Verantwortung hat Deutschland?

Wie wird aus der Konfrontation mit Russland eine Kooperation bei der Bewältigung gemeinsamer Probleme und Herausforderungen in Europa und global?

 Mittwoch 18.9. 2019  19:00 Uhr

Vorderhaus – Kultur in der Fabrik,  Habsburgerstr. 9, Linie 4, Haltestelle Okenstr.

 

Info-  und Diskussionsveranstaltung mit Andreas Zumach, Journalist

Veranstalter: DFG-VK,  Freiburger Friedensforum, ICAN-Hochschulgruppe­­­­­

Aufruf zur Kundgebung aus Anlass des Antikriegstages 2019

PDF:Antikriegstag 2019Flyerhttp://Aufruf_Antikriegstag_2019

Montag, 2. September, 17.30 Uhr am Mahnmal für die Opfer
des Nationalsozialismus, Ecke Rathausgasse / Rotteckring

Es sprechen: Jürgen Grässlin, Bundessprecher der DFG-VK und Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros
Werner Siebler vom DGB Stadtverband Freiburg,

Dr. Christian Stahmann, Evangelische Friedensgruppe West

Moderation: Uta Pfefferle

Lieder mit Liedermacher Wolfgang Gerbig aus Staufen

Verantwortung für den Frieden, für die Achtung der Menschenrechte und des Völkerrechts:

Vor 80 Jahren überfielen deutsche Truppen Polen und lösten den 2. Weltkrieg aus. Die Folgen waren 60 Millionen Tote, Zerstörung, Not und Leid für viele hundert Millionen Menschen. „Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg“ hieß die Losung der überlebenden Buchenwald-Häftlinge im Mai 1945.
Was haben Deutschland und Europa daraus gelernt?
Nach Ende der Blockkonfrontation 1989 stehen die Zeichen wieder auf Konfrontation und Eskalation. Die Gefahr eines verheerenden Krieges in Europa und Asien, auch mit Atomwaffen, ist größer denn je. Abrüstung ist das Gebot der Stunde –
durch Dialog, Entspannung und Vertrauensbildung.

Wir fordern:
– Abrüsten statt Aufrüsten zu Gunsten vernachlässigter Bereiche wie Bildung und Umwelt,
– Rüstungskonversion,
– Unterzeichnung und Ratifizierung des UN -Atomwaffenverbotsvertrages durch die Bundesregierung,
– Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel (Pfalz), wie im Bundestag am 26. März 2010 beschlossen,
– Schließung der US-Air-Base und US-Kommandozentrale RAMSTEIN und AFRICOM, d.h.:
ein Ende der Duldung von dauernder Verletzung des Grundgesetzes und des Völkerrechts auf deutschem Boden durch die USA,
– NATO-Kriterien von 2% des Bruttoinlandprodukts für Rüstung und Militär nicht erfüllen,
– Keine EU-Armee als neuen militärischen Global Player,
– Verbot von Killerdrohnen und Weltraumwaffen,
– statt Konfrontation Dialog und Verhandeln mit Russland,
– kein Krieg gegen den Iran,
– keine Waffenexporte in menschenrechtsverletzende Staaten wie Saudi-Arabien, von wo aus deutsche Waffen z.B. bei der Zerstörung des Jemen eingesetzt werden,
– eine humane Flüchtlingspolitik, ein Ende des Sterbens auf den Fluchtwegen und im Mittelmeer, keine militarisierte Abschottung Europas durch FRONTEX.

Militärisches Abschreckungs- und Sicherheitsdenken hat immer versagt. Neues Denken ist nötig, wie z.B. das Szenario: „Sicherheit neu denken“ der Ev. Landeskirche in Baden, das ausschließlich auf zivile Konfliktlösungen setzt.

Wir wollen eine Welt des Friedens und gleicher Rechte für alle Menschen dieser Erde.

Den Aufruf unterstützen:
Freiburger Friedensforum, Deutsche Friedensgesellschaft (DFG-VK), DGB Stadtverband Freiburg, ICAN Hochschulgruppe Freiburg, RüstungsInformationsBüro eV (RIB eV), Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA), Pax Christi Freiburg, AWC Deutschland e.V. – Weltbürgerinnnen und Weltbürger, Regionalgruppe Freiburg

V. i. S. d. P. Freiburger Friedensforum, Max Heinke, Stühlingerstraße 7, 79106 Freiburg

Freiburger Friedenswochen 2018

Flyer 1

Flyer 2

Dienstag, 20. November 2018
20.00 – 21.45 Uhr
KG I, Hörsaal 1098, Uni Freiburg
Friedensmacht Europa? Zur Frage der Militarisierung der EU
Vortrag und Diskussion mit Jürgen Rose, Oberstleutnant a. D. der Bundeswehr und Mitglied im Vorstand des Darmstädter Signals.
Am 11. Dezember 2017 trafen die Außenminister von 25 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union die Entscheidung zu einer engeren militärischen
Zusammenarbeit im Rahmen einer gemeinsamen Verteidigungspolitik. Die offiziell beschlossene »Ständige strukturierte Zusammenarbeit (Pesco)«
soll mittelfristig zum Aufbau einer echten europäischen Verteidigungsunion führen.
Als Geburtshelfer dieser EU-Entscheidung fungierten ausgerechnet US-Präsident Donald Trump und der Brexit. Welchem Maßstab aber müsste aus friedenspolitischer Perspektive eine derartige »Europäische Verteidigungsunion« genügen und nach welchen Kriterien wäre sie zu konstruieren?
Und vor allem: Wie kann sichergestellt werden, dass die Europäische Union sich als eine Friedensmacht konstituiert, die vor allem der Maxime folgt: »Frieden schaffen mit möglichst wenigen Waffen«?“

Hinweis auf andere Veranstaltungen im November 2018:
Donnerstag, 15. November 2018,
20.00 Uhr, Hebelschule
Vortrag und Diskussion mit Tobias Pflüger
Bericht aus Berlin:Warum rüstet Deutschland auf? Was steckt hinter den Drohnenprojekten der Großen Koalition?“

Träger:
RIB – RüstungsInformationsBüro e.V.,
www.rib-ev.de
Freiburger Friedensforum
www.fffr.de
DFG-VK – Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Freiburg, www.freiburg.dfg-vk.de
und Stadt Freiburg

Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei.
Um Spenden wird gebeten, gerne auch als Überweisung an die
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN: DE56 4306 0967 8041 0738 00
BIC: GENODEMIGLS
Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden
Veranstalter: RüstungsInformationsBüro e.V., Stühlinger Str. 7, 79106 Freiburg
V.i.S.d.P: Jürgen Grässlin, Stühlingerstr. 7, 79106 Freiburg

Vortrag zum Netzwerk Friedenssteuer am 28. Juni 2018

Das Friedensforum informiert:

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe "Zivilgesellschaft im Dialog":

Dr. Wolfgang Steuer, Vorsitzender des Netzwerk Friedenssteuer e.V. 
gibt Einblick in die Idee und den Entwurf eines Zivilsteuergesetzes
und informiert über die weltweite Bewegung von
Conscience and Peace Tax International
Ort: Quartierstreff Wannerstr. 33
am: 28. Juni 2018, 
um:18.00 - 19.30 h,

Eines der ältesten Denkmodelle in der Friedensbewegung ist die
Vorstellung, Menschen dürfen nicht gegen ihr Gewissen gezwungen werden,
durch Steuern Militär und gar Krieg mitzufinanzieren.

Zu diesem Denkmodell, das sich auf den Rang des Gewissens (vgl. GG,
Artikel 4, Absatz 3) stützt, wird der Bundesvorsitzende des Netzwerks
Friedenssteuer, Dr. med. Wolfgang Steuer, am 28. Juni 2018 in Freiburg
sprechen. Dieses Netzwerk, das international mit Partner*innen
zusammenarbeitet, berührt moralische bzw. ethische Kategorien, die
immer wieder tagespolitisch brisant sind (das sog. Zwei-Prozent-Ziel auf
Basis des Bruttoinlandprodukts bei Rüstungsausgaben).
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