Saeed Warraich muss bleiben!

Unterschriftenliste:  saeed_u-liste_feb2018

Freiburger Friedensforum

Unterstützerschreiben/Unterschriftenaktion

Abschiebung nach Pakistan

SAEED WARRAICH MUSS BLEIBEN!

Liebe FreundInnen der Asyl- und Friedensbewegungen in Freiburg,

Liebe KollegInnen, MitbürgerInnen, GemeinderätInnen,

Liebe FreundInnen aus Pakistan,

Ein Mann, den wir gut kennen, ist 2012 aus Pakistan nach Deutschland geflohen. Er lebt in einer Wohnung in der Umgebung von Freiburg und ist unmittelbar von Abschiebung bedroht. Seit er in Deutschland lebt hat er gelernt sich auf Deutsch zu verständigen und ist gut integriert. Er hat eine feste Arbeitsstelle und verdient seinen Lebensunterhalt. Er bezieht keine Leistungen vom Sozialamt.

Saeeds Asylantrag wurde zurückgewiesen. In Pakistan ist er jedoch an Leib und Leben bedroht. Auf Grund seiner politischen Orientierung wurde er bedroht und angegriffen – seine Familie bestand darauf, dass er Pakistan zu seiner eigenen Sicherheit verlässt.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie das Verwaltungsgericht in Freiburg haben seine Asylgründe nicht akzeptiert. Ihm wurde eine Duldung erteilt, die dann erlischt wenn der Abschiebetermin bekannt wird.

Darum haben wir einen Härtefallantrag bei der Härtefallkommission in Stuttgart eingereicht.

Wir wollen, dass Saeed in Deutschland wohnen kann und seine Arbeit nachgeht. Damit unterstützt er sich und seine in Pakistan lebende Frau und Tochter. Seine 7-jährige Tochter hat er noch nie gesehen.

So geben Sie Ihre Unterschrift ab:

  • Per Post schicken: Freiburger Friedenszentrum, Stühlingerstr. 7, 79106 Freiburg

  • Mailen: fff@fffr.de

  • Persönlich im Friedenszentrum abgeben.

Ich/Wir fordern ein Bleiberecht in Deutschland für Saeed Warraich:

Saeed muss bleiben!

Name Adresse Unterschrift

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Abschiebung nach Pakistan verhindern

Unterschriftenliste für Abdi Khan: u-liste_feb2018

ABDUL KHAN MUSS BLEIBEN!

Liebe FreundInnen der Asyl- und Friedensbewegungen in Freiburg,

Liebe KollegInnen, MitbürgerInnen, GemeinderätInnen,

Liebe FreundInnen aus Pakistan,

Ein junger Mann, den wir gut kennen, ist 2013 aus Pakistan nach Deutschland geflohen. Er lebt in einer Unterkunft in der Umgebung von Freiburg und ist unmittelbar von Abschiebung bedroht. Seitdem er in Deutschland lebt, hat er gelernt sich auf Deutsch zu verständigen und ist gut integriert. Er hat eine feste Arbeitsstelle und verdient seinen Lebensunterhalt. Wenn er seinen Arbeitsplatz nicht verlieren will, muss er seinen Pass bei der Ausländerbehörde Breisgau-Hochschwarzwald abgeben. Damit kann er dann jederzeit abgeschoben werden.

Darum wurde einen Härtefallantrag bei der Härtefallkommission in Stuttgart eingereicht.

Abduls Asylantrag wurde zurückgewiesen. In Pakistan ist er jedoch an Leib und Leben bedroht. Wegen einer Ehrenverletzung wird er von einer Familie gesucht.

Wir wollen, dass Abdul Khan in Deutschland weiterhin wohnen kann und seine Arbeit nachgeht. Pakistanische Geflüchtete haben jedoch wenig Chancen auf einen Abschiebeschutz, sei denn sie können besondere humanitäre Gründe nachweisen. 2016 wurden 85% der Asylanträge der Pakistanis abgelehnt.

So geben Sie Ihre Unterschrift ab:

  • Per Post schicken: Freiburger Friedenszentrum, Stühlingerstr. 7, 79106 Freiburg

  • Mailen: fff@fffr.de

  • Persönlich im Friedenszentrum abgeben.

Die Unterschriften werden an die Härtefallkommission des Landes weitergeleitet.

Abschiebeschutz für alleinstehenden jungen Afghanen in Freiburg

Bescheid des Bundesamtes: bescheid_feb2018

Nach einem Abschiebeversuch im Sommer 2017 hat ein junge Afghane in der Nähe von Freiburg über einen Asylfolgeantrag einen Abschiebeschutz erhalten.  Aus dem Bescheid geht hervor, dass das Bundesamt bei Entschiedungen über Afghanistan sich immer noch an die Bewertung des Auswärtigen Amtes hält, dass die unmittelbare militante Bedrohung für die afghanische Bevölkerung niedrig sei. Der aus Afghanistan geflüchtete junge Mann gehört der Ethnie der Hazara an.  Trotz den bekannten Diskriminierungen und Menschenrechtsverletzungen gegenüber Hazara in Afghanistan weigert sich das Bundesamt nach wie vor hier eine Verfolgung auf Grund einer Gruppenzugehörigkeit zu erkennen. Auf Grund der aussagekräftigen fachärztlichen Atteste jedoch, die der Begründung des Folgeantrags beigefügt wurden, stellte das Bundesamt in diesem Fall eine erhebliche und konkrete Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit bei einer Abschiebung nach Afghanistan fest.  Nach der Ankunft in Afghanistan wäre mit einem Suizidversuch zu rechnen. Die Behandlung von psychischen Erkrankungen findet nach wie vor nicht in ausreichendem Maße in Afghanistan statt.  Es gibt in Kabul zwei psychiatrische Einrichtungen und in Herat sowie Jalalabad je eine.  Es mangelt in Afghanistan auch an einem Konzept für psychisch Kranke.  Da eine Behandlung der psychischen Erkrankung des Betroffenen in Afghanistan nicht gewährleistet werden kann, war ein „nationales Abschiebungsverbot im Sinne des §60 Abs. 7 AufenthG“ auszusprechen.

Nach diesem Bescheid hat der Betroffene nun das Recht auf einer Aufenthaltserlaubnis für ein Jahr, die danach verlängert werden kann.  Zur Zeit werden jedoch Sicherheitsprüfungen für alle geflüchtete Menschen aus dem Mittleren Osten, die eine Aufenthaltserlaubnis oder Verlängerung beantragen, durchgeführt.  Geprüft wird beim Landeskriminalamt, Zollkriminalamt, Verfassungschutz, Verteidigungsministerium und Bundesnachrichtendienst.  Diese Prüfung kann über ein halbes Jahr dauern.

FRIEDENSPLATZ statt SIEGESDENKMAL: Kundgebung zur Wiederaufstellung des Siegesdenkmals

Flyer_Kundgebung

FRIEDENSPLATZ statt SIEGESDENKMAL: Kundgebung zur Wiederaufstellung des Siegesdenkmals
am 3. Februar 2018, 11:00 Uhr am Siegesdenkmal
mit Beiträgen zur eigenen Position und über den Freiburger Tellerrand hinaus:
u.a. Tobias Pflüger (MdB die Linken)
Johannes Remmer (Rektor Dt.-Frz. Gymansium)
Hintergrund ist die bevorstehende Entscheidung des Gemeinderats zur Benennung des Platzes am Siegesdenkmal. Die Ratsmitglieder wurden eingeladen.
Veranstalter: Initiative Platzbenennung Siegesdenkmal
vertreten durch: Bastian Gabel, ini.platzname@web.de
unterstützt durch: Freiburger Friedensforum, Die LINKE Freiburg, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, u.v.m.
diskutiere und unterzeichne! – www.openpetition.de/!platzname

Aktionstag für Frieden und Entspannung

Kundgebung: Samstag, 18. Nov. 11.55h, Platz der Alten Synagoge

Wir wollen nicht länger mit der atomaren Bedrohung leben!

Präsidenten von Atomwaffen-Staaten gefährden mit Drohgebärden unser aller Existenz. Erfolgreiche internationale Rüstungskontrollverträge , z. B. mit dem Iran, sollen gekippt werden. Bundeswehrkontingente in den unterschiedlichsten Krisen- und Kriegsgebieten stehen vor ihrer Aufstockung. Deutsche Militärinter-ventionen sollen durch milliardenteure Aufrüstung erkauft werden. Die Infragestellung des INF-Vertrags zur Vernichtung aller Flugkörper mit Reichweite von 500 bis 5500 Kilometer, verschärft den aktuellen Ost-West-Konflikt.  Nach Matthew Kroenig, einem einflussreichen Vordenker in US Kreisen, sollte die NATO einen „begrenzten nuklearen Krieg“ führen können (DIE ZEIT 26.10.2017 „Demnächst überm Westerwald“).

Der kürzlich beschlossene UN-Verbotsvertrag für Atomwaffen bietet die historische Chance, einen großen Schritt in Richtung einer atomwaffenfreien Welt zu gehen. Die Spannungen zwischen Nordkorea und den USA zeigen, dass ein möglicher Atomwaffeneinsatz wie ein Damoklesschwert über der Menschheit schweben wird, solange Atomwaffen existieren. Annähernd 2 Billionen Dollar werden jährlich weltweit für Rüstung ausgegeben. 66 Millionen Flüchtlinge sind auf der Flucht (UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge).

Schluss mit Eskalation, Kriegsrethorik und neuem Wettrüsten. zivile Lösungen durch Dialog, Verhandlungen und entspannungsfördernde Maßnahmen.

Von der neuen Bundesregierung erwarten wir:

  • Beitritt zum UN Atomwaffenverbotsvertrag, Abzug der amerikanischen Atomwaffen aus Büchel,  Verzicht auf die „atomare Teilhabe“ in der Nato, Beendigung militärischer Interventionen , Stärkung der Strukturen ziviler Konfliktbearbeitung,

Das beharrliche Eintreten von friedensbewegten Menschen  kann  etwas bewirken. Das zeigt die Verleihung des Friedensnobelpreises an ICAN.  Das ist unser gemeinsamer Erfolg.

Wir fordern:

Frieden braucht eine starke Bewegung und Bemühung – packen wir das gemeinsam an!

Erstunterzeichner: Freiburger Friedensforum, DFG-VK Freiburg, Jürgen Grässlin Vorsitzender Rüstungs-InformationsBüro (RIB e.V.) , VVN-BdA Freiburg, AWC Deutschland e.V. Weltbürgerinnen  u. Weltbürger, Dekan Markus Engelhardt ev. Kirche Freiburg, Theo Ziegler,  Forum Friedensethik  ev. Landeskirche Baden Antiatomgruppe Freiburg,  Fukushima nie vergessen e. V. Freiburg, Frieder Müller, Agus Antiatombewegung Markgräflerland, Dirk Spöri, Partei Die Linke

 

ViSdP: Freiburger Friedensforum, Stühlingerstr. 79106 Freiburg

Pressemitteilung des Freiburger Friedensforums  zum bundesweiten Aktionstag für Frieden am 18. November 2018

Im Rahmen des bundesweiten Aktionstages der Friedensbewegung beteiligt sich das Freiburger Friedensforum  mit einer Friedens-Kundgebung am Samstag 18. November 2017 um 11.55 h auf dem Platz der Alten Synagoge in Freiburg.

Wir rufen alle Menschen zur Teilnahme auf.

Wir wollen nicht länger mit der atomaren Bedrohung leben!

Mit diesem Wunsch möchten wir  die Ängste und Befürchtungen vieler Menschen vor einer  möglichen, unkontrollierten atomaren Auseinandersetzung aufgreifen. Aktuell wird diese Bedrohung von den Staatsmännern in den USA und Nordkorea ausgesprochen.

Die  aufrufenden Organisationen verbinden mit dem  Aktionstag die Hoffnung, dass sich noch mehr Menschen, angesichts zahlreicher Kriege und Bedrohungen  (Folgen des Klimawandels)   aktiv einmischen und sich gegen Krieg, Gewalt, Rüstung und Hass wenden. Es gibt immer Alternativen zu militärischer Gewalt: Ein klares Bekenntnis zu ziviler Konfliktbearbeitung, Dialog, sowie vertrauensbildenden und entspannungsfördernden Maßnahmen. Dies soll auch als eine klare Forderung an eine neue Bundesregierung gerichtet sein. Der Aktionstag gibt  uns auch die Gelegenheit den Friedensnobelpreis 2017 für ICAN und die gesamte Anti-Atomwaffenbewegung zu würdigen und zu feiern.

Frieden braucht Bewegung – wir wollen das am bundesweiten Aktionstag eindeutig demonstrieren  und ein deutliches Zeichen setzen. Es liegt auch in Händen von uns Menschen, was aus der Situation zukünftig wird.

 Bekunden wir  unseren Friedenswillen im unüberhörbaren Protest.

Freiburg, 13. 11. 2017

Freiburger Friedenswoche 2017

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Mittwoch, 15. November
19 – 21 Uhr, Universität, KG II, HS 2004

Die Rolle Deutschlands im grenzüberschreitenden Widerstand gegen Killerdrohnen

Vortrag und Diskussion mit Elsa Rassbach, deutsch-amerikanische Filmemacherin und Friedensaktivistin. Mitbegründerin der deutschen Drohnen-Kampagne.

Das Überwachen-und-Töten durch Kampfdrohnen ist ein neues Paradigma in der aggressiven Kriegsführung. Dieses lukrative Waffensystem wird durch mehr und mehr Länder entwickelt und/oder gekauft. Deutschland sollte eine Schlüsselrolle in den internationalen Bestrebungen spielen, die Ächtung von Kampfdrohnen durchzusetzen. US-Basen in Deutschland wie Ramstein und AFRICOM sind unerlässlich für die nach deutschem Recht illegalen US-Drohneneinsätze. Deutschland ist federführend in der Entwicklung einer europäischen Kampfdrohne. Wie kann der Widerstand gegen die Killerdrohnen in Deutschland verstärkt werden?

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Mittwoch, 22. November
20 – 22 Uhr, Universität KG I, Hörsaal 1016

Adinda Flemmich – Eine mutige Frau ihrer Zeit:  Zeitgeschichte und Biografie in Bildern

Ulrike Schubert vom Aktionskreis Kunst Vauban e.V.

Mit hohem persönlichen Einsatz, gegen starke Widerstände der Stadt Freiburg, gründete die heute eher unbekannte Adinda Flemmich (1867 Antwerpen
– 1942 Freiburg) im Vorfeld des Ersten Weltkriegs 1905 mit FriedensfreundInnen die Freiburger Sektion der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG).
Auf Weltfriedenskongressen, wie 1905 in Luzern, war Adinda Flemmich Mitglied der deutschen Delegation. In jenem Jahr wurde erstmals der Friedensnobelpreis an eine Frau, Bertha von Suttner, verliehen. In Freiburg engagierte sich Adinda Flemmich vor dem Ersten Weltkrieg gegen die zahlreichen
Kriegsvorbereitungen sowie während des Ersten Weltkriegs. Sie leitete die örtliche Friedensgesellschaft (DFG) bis ins Jahr 1920. Die Freiburger
Friedensgesellschaft engagierte sich aktiv bis zu ihrem Verbot 1933. Eine Straße im Stadtteil Vauban ist dieser mutigen Kämpferin für den Frieden
gewidmet.

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Freitag, 24. November
19 – 21 Uhr, KG III, HS 3043

Globale Eskalation oder Rückkehr zur Vernunft – Ein systemischer Blick

Vortrag und Diskussion mit Clemens Ronnefeldt, Internationaler Versöhnungsbund, deutscher Zweig

Kriege im Mittleren Osten um Öl und Gas, der Klimawandel mit den Folgen der Verschlechterung von Süßwasser-Ressourcen,Wüstenbildungen und
Wirbelstürmen und die dadurch bedingte Migration von Millionen Menschen auf der südlichen Erdhalbkugel sowie die wachsenden Ungleichheiten zwischen
Arm und Reich stellen enorme Herausforderungen dar, zumal die Weltbevölkerung weiter wächst. Wie könnte eine Kultur der Vernunft und des
Friedens aussehen?

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Samstag, 25. November
15 – 18 Uhr, Katholische Akademie,Wintererstr. 1

Jubiläumsfeier: 125 Jahre Deutsche Friedensgesellschaft

1892 gründeten die Friedensnobelpreisträger Bertha von Suttner und Alfred Herrmann Fried mit vielen Mitstreitern in Berlin die Deutsche Friedensgesellschaft.
Der Verband blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück.“Die Waffen nieder!”, so hieß das 1889 von Bertha von Suttner veröffentlichte Buch, in dem die Brutalität und das durch Kriege verursachte Leiden geschildert werden. Damals wie heute engagieren sich Menschen gegen Krieg, Rüstung und Waffenexporte
und warnen vor der Anwendung von Massenvernichtungswaffen. Hauptredner ist Prof. Dr. Wolfram Wette. Durch die Veranstaltung führt Jürgen Grässlin. Die Feier wird musikalisch umrahmt. Alle FriedensfreundInnen sind herzlich eingeladen.

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Dienstag, 28. November
19 – 21 Uhr, Universität, KG I, HS 1221

Rüstungsexport ist oft Beihilfe zu Menschenrechtsverletzungen und zu Mord

Vortrag und Diskussion mit Jürgen Grässlin und Stephan Möhrle

Jürgen Grässlin, Bundessprecher der DFG-VK und der Kampagne “Aktion Aufschrei”,Vorsitzender des RüstungsInformations-Büros (RIB e.V.) und
Bestsellerautor.
Stephan Möhrle, DFG-VKVertreter in der Kampagne “Aktion Aufschrei”, Mitglied im DFG-VKLandvorstand Baden-Württemberg und RIB-Büroleiter.

Maßgeblich verantwortlich für die Genehmigung von Kriegswaffenexporten an sogenannte “Drittländer” außerhalb von NATO und EU ist der Bundessicherheitsrat (BSR). Geführt von den Kanzlern Gerhard Schröder und Angela Merkel sowie je acht Ministern wurden und werden in geheimer Sitzung Waffentransfers in Krisen- und Kriegsgebiete genehmigt. Involviert waren Minister von CDU, CSU, SPD, Grünen und FDP.
Zahlreiche Kriegswaffenlieferungen an menschenrechtsverletzende und kriegführende Staaten führten dazu, dass Millionen Menschen in die Flucht getrieben
wurden oder starben. Was muss sich ändern, damit Kriegswaffenexporte gestoppt werden? Welche Aktionen müssen wir durchführen, damit Menschenrechte geachtet und die Kriegsgefahr gemindert werden? Die beiden Referenten zeigen konkrete Handlungsansätze auf.

Antikriegstag in Freiburg am 1. September

Kundgebung und Demonstration
Freitag, 1. September, 17.30h auf dem Rathausplatz

Es reden: Ginger Edwards-Menz, Friedensforum * Werner Siebler, Vorsitzender DGB Stadtverband Freiburg * Pfarrer Michael Philippi, ev. Kirche und ACK (Arbeitskreis Christlicher Kirchen)
Musik: Benny Feldmann

Verantwortung für Frieden in der Welt übernehmen, Für Dialog und Entspannung, Völkerrecht stärken!
Am 1. September 1939 überfielen Hitlertruppen Polen und lösten den 2. Weltkrieg aus. Seit 1957 ist dieser Tag als Antikriegstag ein Tag der Erinnerung, der Mahnung und des Strebens nach Frieden. Das Friedensgebot ist nicht umsonst im Grundgesetz festgelegt worden. „Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg“, lautete das Vermächtnis der Überlebenden der NS-Diktatur. Aber: Die Bundesregierung setzt heute mehr denn je auf Aufrüstung und Kriegseinsätze und weniger auf friedliche Lösung internationaler Konflikte (“mehr Macht, mehr Verantwortung“). Verantwortung sieht jedoch anders aus. Vom US – Militärstützpunkt Ramstein werden völkerrechtswidrig Drohnen in Zielgebiete überall in der Welt geleitet. Von Deutschland geht wieder Krieg aus. Wir haben so viel Kriege wie nie zuvor. Die BRD ist weltweit an 17 militärischen Interventionen beteiligt. Unter Druck der USA soll die militärische Aufrüstung um viele Milliarden Euro intensiviert werden. Nationalistische, kriegerische und protektionistische Töne bestimmen die US-Politik unter Trump. Internationale Verträge werden gekündigt.
Die Rechtsentwicklung und das Wiederaufleben neonazistischer Gruppen in Europa, auch bei uns, sind Folgen einer widersprüchlichen Politik von Parteien, sowie wirtschaftlicher und finanzieller Krisen in Europa. Diesen gilt es entgegenzutreten mit Aufklärung und gewaltfreien Widerstand.
Die Militarisierung nach Innen zeigt sich im Werbefeldzug der Bundeswehr an Schulen, Hochschulen, Berufsberatung, bei Ausbildungs- und Jobmessen. Über 3000 Minderjährige hat die Bundeswehr rekrutiert.
In Büchel befinden sich US-amerikanische Atomwaffen, deren Einsatz von deutschen Tornados aus geübt wird. USA und Russland modernisieren ihre Atomwaffen. Hiroshima und Nagasaki mahnen uns alle.Der Nordkorea USA Konflikt um die nordkoreanischen Atomwaffen droht zu eskalieren. Die Androhung der USA Atomwaffen einzusetzen und das ständige Säbelrasseln beider Seiten bedrohen den Weltfrieden.
Der Ukraine Konflikt ist ungelöst und bedroht den Frieden in Europa. Die Manöver der NATO in Osteuropa tragen nicht zur Entspannung bei. Es bedarf einer europäischen Friedenslösung, die auf Gewalt verzichtet.
Folgen militärischer Konfliktlösungen: weltweit sind mehr als 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Sie fliehen vor Kriegen, Dürre, ökologischen Katastrophen, Unterdrückung, Hunger, Krankheit. Deutschland und Europa sind dafür mitverantwortlich. Mit der Festung Europa wird das Mittelmeer noch mehr zum Grab für tausende Menschen. Andere darben eingesperrt in Elendslagern in Libyen. Die Solidarität mit Geflüchteten ist uns besonders wichtig. Eine Welt des Friedens, der Freiheit und der Menschlichkeit entsteht dort, wo Menschen für Flüchtlinge eintreten.

 Wir verlangen von der Bundesregierung:
Abzug der Bundeswehr aus allen Auslandseinsätzen.
Reduzierung des Rüstungsetats zugunsten von Sozialem, Bildung, Gesundheit und Wohnen.
Stopp der Rüstungsexporte, durch Rüstungskonzerne, keine Vergabe von Lizenzen zum Bau von Waffen und Rüstungsgütern.
Ächtung von Kampfdrohnen.
Öffnung der EU-Außengrenze für Flüchtlinge und legale Fluchtwege.
Unterzeichnung des UNO-Vertrages zum Verbot von Atomwaffen durch die BRD, Abzug der amerikanischen Atomwaffen aus Büchel in der Pfalz.
Bekämpfung neonazistischer Parteien und Organisationen.
Schaffung legaler Fluchtwege.
Einstellung der Beteiligung an NATO Manövern an den Grenzen Russlands.
Ende der Sanktionen gegen Russland.

Wir wollen Dialog, weltweite Abrüstung, friedliche zivile Konfliktlösungen und ein System gemeinsamer Sicherheit in Europa und in der Welt. Für eine gerechte Weltwirtschaftsordnung und fairen Handel.

Den Aufruf unterstützt: Freiburger Friedensforum, Deutsche Friedensgesellschaft (DFG-VK), DGB Stadtverband Freiburg, RüstungsInformationsBüro Freiburg (RIB), Evangelische Kirche in Freiburg, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Freiburg (ACK), Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA).

ViSdP: Freiburger Friedensforum, Stühlingerstr. 7, 79106 Freiburg, Max Heinke

Nagasaki-Tag in Freiburg am 9.8.

Am 9. August wird auf dem Rathausplatz von 16.00 – 19.00 h mit einer Mahnwache der  Atombombenabwürfe auf Hiroshima (6. August 1945)
und Nagasaki (9. August 1945) gedacht. Trotz der weiter nachwirkenden Folgen der Verstrahlung 72 Jahre danach, bestehen die Atommächte auf der
„Atomaren Abschreckung“. Allein in Deutschland lagern 20 US-Atombomben in Büchel in der Eifel. Die Veranstalter wollen, dass der Atomwaffenverbotsvertrag vom 7. Juli 2017, der ab 20. September 2017 zur Unterschrift freigegeben wird, auch von der Bundesregierung unterschrieben wird.

Es beteiligen sich:
Anti-Atom-Gruppe, BUND, Deutsche Friedensgesellschaft
Vereinigte Kriegsdienstgegener (DFG-VK),
Freiburger Friedensforum

Abschiebungen nach Afghanistan: Brief vom Auswärtigen Amt

Das Freiburger Friedenszentrum beteiligt sich an einer Postkartenaktion gegen Abschiebungen nach Afghanistan.

Hier finden Sie die Postkarte und die Bestellmöglichkeit: postkarte_juli2017

Hier finden Sie eine Antwort des Auswärtigen Amtes:

ausw_amt_juli2017

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