Krieg beginnt hier.

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… In Freiburg bei der Rüstungsfirma Northrup Grumann Litef GmbH durch die Herstellung von Bordcomputer, Navigationssysteme und Militärelektronik für Kampfflugzeuge und Drohnen.
… Von deutschen Boden von Ramstein (Pfalz) geht täglich grundgesetzwidrig Krieg aus, die deutsche Regierung spielt den Affen (nichts hören, nichts sehen, nichts sagen, nichts wissen)
Über die US Airbase mit ca. 8.000 US-Soldaten läuft die Versorgung und Nachschub für US-Kriegseinsätze im Nahen und Mittleren Osten (Irakkrieg, Libyen-Krieg, Jemenkrieg)
Ramstein dient auch als Relais-Steuerstation für die tödlichen Drohnenangriffe der USA.
massive Kriegsvorbereitungen gegen Russland gab es schon lange vor der Ukraine- und Krimkrise:
durch die wortbrüchige Ausdehnung und Osterweiterung der NATO. Die systematische militärische Einkreisung Russlands führte zum Ukraine- und Krim-Konflikt, der wiederum Alibi für weitere Aktionen gegen Russland ist:
durch die Aufstellung neuer Raketensysteme in Polen und Rumänien gegen Russland;
durch vertragswidrige Verlegung von Kampftruppen und einer vollständigen US-Panzerbrigade möglichst nahe der russischen Grenzen unter Beteiligung deutscher Soldaten.
Nato 4×30: 30 Bataillone, 30 Flugzeugstaffeln, 30 Schiffe, binnen 30 Tagen einsatzbereit gegen Russland.
…. durch massive Aufrüstung:
Die Nato-Staaten rüsten massiv auf, dabei geben sie bereits ca.15 mal mehr als Russland fürs Militär aus (963 Mrd $ zu 61 Mrd $ im Jahr 2018, SIPRI)
Deutschland soll in wenigen Jahren allein 70 Mrd fürs Militär ausgeben, mehr als Russland heute. Der Rüstungswettlauf zielt auf militärische Überlegenheit gegenüber Russland oder dass es wirtschaftlich ausblutet.
mit dem US-Manöver DEFENDER 2020 mit NATO-Beteiligung wird aktive Kriegsführung gegen Russland geprobt:
37.000 Soldaten werden mit schwerem Gerät von Deutschland aus an die russische Grenze transportiert. 20.000 US-Soldaten mit voller Ausrüstung und Gerät werden dazu extra aus den USA eingeflogen. Deutschland ist stolz auf seinen herausragenden Beitrag als Drehscheibe, Transitland und für Transport. Straßen, Brücken, Häfen und Eisenbahn werden mit EU-Milliarden ausgebaut nach Osten fürs Militär. Die USA macht ernst und probt ihre Kriegsfähigkeit und Tauglichkeit gegen Russland.
Wie würden aber die USA reagieren, wenn russischen atomwaffenfähige Raketen direkt vor
ihrer Haustüre aufgestellt und an ihren Grenzen russische Manöver stattfänden?

Großmanöver DEFENDER 2020: Brief an Abgeordnete

An die Landtagsabgeordnete der SPD Baden-Württemberg
Frau Gabi Rolland
Freiburg, den 25. Januar 2020
Großmanöver DEFENDER 2020 von April bis Mai


Liebe Gabi Rolland,
sicher ist Ihnen in letzter Zeit einiges an Information vermittelt worden über das
Großmanöver DEFENDER 2020. Wir vom Freiburger Friedensforum sammeln die
Informationen und sind entsetzt, wie still und bedeckt sich Politiker und Politikerinnen
bezüglich dieses Themas geben. Was wir zu lesen bekommen, müßte jeden vernünftig
denkenden politischen Menschen zu einem „Nein-Aufschrei“ veranlassen.
Mit diesem Brief wenden wir uns an Sie als Landtagsabgeordnete von BadenWürttemberg, da aus den Informationen zu entnehmen ist, dass EUCOM in Stuttgart, in
Mannheim die Coleman Barracks und Ulm mit dem Joint Support and Enabling
Command (JSEC) in dieses Manöver aktiv involviert sind. Die USA und die europäischen
Staaten – insbesondere Deutschland – haben ihr altes Spiel des „Kalten Krieges“ wieder
aktiviert. So werden zur Übung aus USA eine Division mit 20.000 Soldaten mit
Flugzeugen, Schiffen zur logistischen Drehscheibe Deutschland transportiert und von
dort an die russischen Grenzen, denn im Osten sitzt der Feind, der Russe. Eine der
Transportrouten geht über Düsseldorf – Mannheim – Nürnberg – Dresden – Görlitz.
Von deutschem Boden aus wird Krieg vorbereitet. Dieses Manöver DEFENDER 20 ist
kein Deeskalationsbeweis des Westens an Russland. Es handelt sich um ein USManöver in Europa mit der NATO als Beimanöver. Insgesamt werden 37.000 Soldaten
u.a. mit der Deutschen Bahn in den Osten gebracht. Bereits am 23. Januar begannen die
Vorbereitungen zu dem Manöver DEFENDER 20 April-Mai. Um den alltäglichen Bahnund Strassenverkehr nicht allzu sehr einzuschränken, werden die Transporte zu einem
großen Teil in der Nacht durchgeführt. Dennoch ist für uns alle mit Behinderungen bei der
Bahn und im Straßenverkehr zu rechnen.
Die Bundeswehr wird die US-Truppen mit „Absicherung und Begleitung“,
„Routenplanung“, „Betankung“, „Unterkünfte“, „Verpflegung“ und „IT-Anbindung“
versorgen. Bereits stattgefundene Gespräche in Mannheim zwischen US-Militärs und
Bundes-Verteidigungsministerium haben ergeben, US-Gefechtsfahrzeuge, wie
Schützenpanzer Bradley, können und dürfen von deutschen Schwerlasttransportern
Mammut und Elefant gen Osten transportiert werden, sogar über das Manöver hinaus.

Über die Finanzierung dieses militärischen Großaufgebots, dem sich bislang niemand in
der Politik widersetzt – zumindest haben wir noch nichts gehört – kann nur spekuliert
werden. Aber es erklärt auch, warum die Bundesregierung inzwischen einen
Verteidigungsetat von 55 Milliarden Euro durchgewunken hat, denn das wird nicht das
letzte Manöver sein.
Dabei ergeben sich Fragen, die Sie sich vielleicht auch stellen sollten: Welche
umweltzerstörerischen Folgen haben diese Manöver? Wem dienen sie? Können Sie
diesen Raubbau gegenüber der Natur verantworten und die Zerstörung der Diplomatie
mittragen?
Mit friedlichen Grüßen
Freiburger Friedensforum
gez. Uta Pfefferle gez. Winfried Cordi


PS. Zur Information: Dieser Brief ging an die Fraktionen GRÜNE, CDU,SPD, FDP/DVP,
Landtagspräsidentin Muhterem Aras, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Minister
Strobel, Landesvorsitzender der CDU

Erklärung des Freiburger Friedensforums zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit des Bundesverbandes der VVN-BDA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten)

Die Aberkennung der Gemeinnützigkeit des Bundesverbandes der VVN-BdA ist ein massiver Angriff auf alle antifaschistische Organisationen und alle Demokratinnen und Demokraten. Dies geschieht in einer Zeit, in der Neonazis und Rassisten immer aggressiver gegen Migrantinnen und Migranten und ihre politischen Gegnerinnen und Gegner vorgehen und dabei nicht einmal vor Morden Halt machen. Der Entzug der Gemeinnützigkeit der VVN-BdA ist ein verheerendes politisches Signal.
Wir erinnern: Es waren die Überlebenden der Konzentrationslager und Gefängnisse, welche die VVN-BdA 1947 gründeten. Sie ist seitdem die größte, älteste, überparteiliche und überkonfessionelle Organisation von Antifaschistinnen und Antifaschisten in Deutschland. Zugleich vertritt sie die Interessen von Verfolgten und Widerstandskämpfern, sowie deren Nachkommen, tritt für Frieden und Völkerverständigung ein und hat gegen große gesellschaftliche Widerstände wesentlich mit dafür gesorgt, dass die Verbrechen des Naziregimes nicht in Vergessenheit geraten sind. Wer Antifaschistinnen und Antifaschisten die Gemeinnützigkeit entzieht oder dies als politischer Entscheidungsträger zulässt, mißachtet das Wirken der Holocaust-Überlebenden und Widerstandskämpfer, darunter auch viele Träger des Bundesverdienstkreuzes, auf eine nicht zu entschuldigende Art und schwächt die demokratischen Kräfte.
Wir erwarten von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), dass die Gemeinnützigkeit von Organisationen wie der VVN-BdA, dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac und dem Kampagnennetzwerk Campact dauerhaft anerkannt wird. Tut er das nicht, lässt er zu, dass die Arbeit demokratischen Organisationen, die zum gesamtgesellschaftlichen Gemeinwohl beitragen, erschwert und behindert wird. Und er fördert indirekt Neonazis und Rassisten aller Couleur.

Freiburg, den 28.November 2019
www.fffr.de

Friedenswoche 2019: Sicherheit neu denken: regional, national, global

PDFs: FW_Flyer2019

FriWo 19 Druckvorlage 2 18. 10. 19

Friwo19 Druckvorlage2 18. 10. 19

Montag, 11. November 19 Uhr,

Universität, KG II, HS 2006

Charlotte Kehne, Referentin für Rüstungsexportkontrolle

Rüstungsexportkontrolle in Europa – Quo vadis?

Freitag, 15. November 19 Uhr,

Universität, KG I, HS 1010

Andreas Zumach, freier Journalist, Genf

Vom gleichen Recht für alle zum (Un)Recht des Stärkeren

Freitag, 22. November 19 Uhr,

Universität KG I, HS 1010

Heike Hänsel, Mitglied des deutschen Bundestags

Kultur des Friedens in Deutschland, Europa und auf dem Mittelmeer

Mittwoch, 27. November 19 Uhr,

Universität KG II, HS 2006

Wolfgang Landgraeber, Filmemacher und Jürgen Grässlin, Buchautor

Profiteure der Abschottung

Freitag, 29. November 19 Uhr,

Universität KG I, HS 1010

Dr. Thomas Roithner, österreichischer Friedensforscher

Märkte, Macht und Muskeln – Die Außen-, Sicherheit- und Friedenspolitik der Europäischen Union

Veranstalter:

RIB – RüstungsInformationsBüro e.V., www.rib-ev.de

in Kooperation mit:

Freiburger Friedensforum, www.fffr.de

mit freundlicher Unterstützung von:

Stadt Freiburg, www.freiburg.de

DFG-VK – Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Freiburg, www.freiburg.dfg-vk.de

Weitere Veranstaltung:

Montag, 4. November 19 Uhr

Theatersaal VHS Freiburg, Rotteckring

Michael Müller, Vorsitzender der Naturfreunde Deutschlands

Der doppelte Selbstmord droht: Klima und Atomkrieg

Veranstalter: Gabi Rolland MdL, Naturfreunde Freiburg, VHS Freiburg, BUND Südlicher Oberrhein, Pax Christi und Ev. Kirche Freiburg, Friedensforum, DFG-VK

V.i.S.d.P: Jürgen Grässlin, Stühlingerstr. 7, 79106 Freiburg

Der doppelte Selbstmord droht: Klima und Atomkrieg

PDF: Flyer_Mueller_Veranstaltung_191017

Veranstaltung mit Michael Müller

Herzliche Einladung zu einer Veranstaltung mit Michael Müller, Staatssekretär a.D. im Bundesumweltministerium und Vorsitzender der Naturfreunde Deutschlands am Montag, 4. November 2019 ab 19 Uhr im Theatersaal VHS Freiburg, am Rotteckring:

Der doppelte Selbstmord droht: Klima und Atomkrieg

Die Veranstalter*innen freuen sich auf eine rege Teilnahme: Gabi Rolland MdL, Naturfreunde Freiburg sowie DFG/VK, VHS Freiburg, BUND Südlicher Oberrhein, Freiburger Friedensforum, Pax Christi und Evangelische Kirche Freiburg

Michael Müller wird über die reale Bedrohung eines doppelten Selbstmordes reden.  Der schnelle Selbstmord durch die atomare Hochrüstung: Auf die ersten zehn Länder entfallen in der unseligen Ranglist der Rüstungsausgaben rund 75 Prozent.  Und die meisten dieser Länder steigern massiv die Rüstungsausgaben, vor allem in die „Modernisierung“ der atomaren Hochrüstung. Deutschland steht derzeit auf Platz acht.  Sollte der Unsinn des 2 Prozent BIP-Anteil umgesetzt werden, klettert Deutschland je nach wirtschaftlicher Entwicklung auf Platz drei oder vier.  USA und Russland bauen dabei Trägersysteme, die Mach 10 erreichen . . .

 

Hände Weg von Rojava!

Sofortiges Ende der deutschen Rüstungsexporte in die Türkei und
überhaupt!!

Der Widerstand braucht Unterstützung:

Mittwoch, 23.10.19 17 Uhr Rathausplatz; Kundgebung

Donnerstag, 24.10.19 Kundgebung 18.30 Uhr, Platz der Alten Synagoge;

Freitag 25.10.19, 17 Uhr, Kundgebung,Platz der Alten Synagoge;

anschließend 18 Uhr Stühlinger Kirchplatz, Demo gegen das neue Polizeigesetz;

Samstag, 26.10.19, 16 Uhr Großdemo, Platz der Alten Synagoge;

Sonntag, 27.10.19, 19 Uhr Bündnistreffen, SUSI – Treff, Vaubanallee 2, Freiburg;

Freitag, 1.11.19: zum Welt-Kobane-Tag

15 Uhr FLTI* – Kundgebung gegen Militarismus und für
Frauenorganisierung nicht nur in Rojava; Platz der Alten Synagoge;

18.30 Uhr kurdische Vokü, SUSI-Cafe, Vaubanallee 2 mit Infos zu Rojava

Medizinische Versorgung braucht Geld:

medico international unterstützt Projekte vor Ort:

DE 21 5005 0201 0000 0018 00, Stichwort: Rojava


Kurdistan Solidaritätskomitee Freiburg

Info-  und Diskussionsveranstaltung mit Andreas Zumach, Journalist am 18.9.2019

Flyer PDF: Zumach-Flyer Fabrik 18.9. 19

Kooperation statt Konfrontation mit Russlandunsere historische Herausforderung!
80 Jahre nachdem Deutschland den zweiten Weltkrieg anzettelte, und 78 Jahre nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion,  der sie über 20 Millionen Tote kostete und ihr Land verwüstete;

30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer befinden  sich Deutschland und Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und der NATO in einer -scheinbar ausweglosen – konfrontativen Spannung mit Russland;

Atomare Aufrüstungspläne, der Ukraine / Krim-Konflikt sowie widersprüchliche Interessen im Nahen Osten bestimmen das gegenseitige Verhältnis.

Gorbatschows Vision von einem „Gemeinsamen europäischen Haus“ und die Pariser KSZE-Charta „Für ein neues Europa“ vom November 1990 scheinen vergessen.

Welche Schritte der Deeskalation sind nötig, und welche besondere historische Verantwortung hat Deutschland?

Wie wird aus der Konfrontation mit Russland eine Kooperation bei der Bewältigung gemeinsamer Probleme und Herausforderungen in Europa und global?

 Mittwoch 18.9. 2019  19:00 Uhr

Vorderhaus – Kultur in der Fabrik,  Habsburgerstr. 9, Linie 4, Haltestelle Okenstr.

 

Info-  und Diskussionsveranstaltung mit Andreas Zumach, Journalist

Veranstalter: DFG-VK,  Freiburger Friedensforum, ICAN-Hochschulgruppe­­­­­

Aufruf zur Kundgebung aus Anlass des Antikriegstages 2019

PDF:Antikriegstag 2019Flyerhttp://Aufruf_Antikriegstag_2019

Montag, 2. September, 17.30 Uhr am Mahnmal für die Opfer
des Nationalsozialismus, Ecke Rathausgasse / Rotteckring

Es sprechen: Jürgen Grässlin, Bundessprecher der DFG-VK und Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros
Werner Siebler vom DGB Stadtverband Freiburg,

Dr. Christian Stahmann, Evangelische Friedensgruppe West

Moderation: Uta Pfefferle

Lieder mit Liedermacher Wolfgang Gerbig aus Staufen

Verantwortung für den Frieden, für die Achtung der Menschenrechte und des Völkerrechts:

Vor 80 Jahren überfielen deutsche Truppen Polen und lösten den 2. Weltkrieg aus. Die Folgen waren 60 Millionen Tote, Zerstörung, Not und Leid für viele hundert Millionen Menschen. „Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg“ hieß die Losung der überlebenden Buchenwald-Häftlinge im Mai 1945.
Was haben Deutschland und Europa daraus gelernt?
Nach Ende der Blockkonfrontation 1989 stehen die Zeichen wieder auf Konfrontation und Eskalation. Die Gefahr eines verheerenden Krieges in Europa und Asien, auch mit Atomwaffen, ist größer denn je. Abrüstung ist das Gebot der Stunde –
durch Dialog, Entspannung und Vertrauensbildung.

Wir fordern:
– Abrüsten statt Aufrüsten zu Gunsten vernachlässigter Bereiche wie Bildung und Umwelt,
– Rüstungskonversion,
– Unterzeichnung und Ratifizierung des UN -Atomwaffenverbotsvertrages durch die Bundesregierung,
– Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel (Pfalz), wie im Bundestag am 26. März 2010 beschlossen,
– Schließung der US-Air-Base und US-Kommandozentrale RAMSTEIN und AFRICOM, d.h.:
ein Ende der Duldung von dauernder Verletzung des Grundgesetzes und des Völkerrechts auf deutschem Boden durch die USA,
– NATO-Kriterien von 2% des Bruttoinlandprodukts für Rüstung und Militär nicht erfüllen,
– Keine EU-Armee als neuen militärischen Global Player,
– Verbot von Killerdrohnen und Weltraumwaffen,
– statt Konfrontation Dialog und Verhandeln mit Russland,
– kein Krieg gegen den Iran,
– keine Waffenexporte in menschenrechtsverletzende Staaten wie Saudi-Arabien, von wo aus deutsche Waffen z.B. bei der Zerstörung des Jemen eingesetzt werden,
– eine humane Flüchtlingspolitik, ein Ende des Sterbens auf den Fluchtwegen und im Mittelmeer, keine militarisierte Abschottung Europas durch FRONTEX.

Militärisches Abschreckungs- und Sicherheitsdenken hat immer versagt. Neues Denken ist nötig, wie z.B. das Szenario: „Sicherheit neu denken“ der Ev. Landeskirche in Baden, das ausschließlich auf zivile Konfliktlösungen setzt.

Wir wollen eine Welt des Friedens und gleicher Rechte für alle Menschen dieser Erde.

Den Aufruf unterstützen:
Freiburger Friedensforum, Deutsche Friedensgesellschaft (DFG-VK), DGB Stadtverband Freiburg, ICAN Hochschulgruppe Freiburg, RüstungsInformationsBüro eV (RIB eV), Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA), Pax Christi Freiburg, AWC Deutschland e.V. – Weltbürgerinnnen und Weltbürger, Regionalgruppe Freiburg

V. i. S. d. P. Freiburger Friedensforum, Max Heinke, Stühlingerstraße 7, 79106 Freiburg

Hiroshima Tag 2019 in Freiburg

Flyer:http://www.fffr.de/blog/wp-content/uploads/2019/07/Flyer_Hiroshimaday_Freiburg_190806-1.jpg

Der chronische Umzug der Irren mit der Atombombe

Für den 6. August haben sich US-Präsident Donald Trump, der russische Präsident Wladimir Putin, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem G4-Treffen in Freiburg angekündigt. Dem Vernehmen nach wollen sie bei einem Festbankett den Eintritt der Menschheit ins atomare Zeitalter vor 74 Jahren feiern. Laut einer gemeinsamen Pressemitteilung von sieben Freiburger Organisationen wird zudem erwartet, daß die hohen Herrschaften ganz bürgernah durch Freiburgs Straßen tanzen. Demnach wird bei diesem Event auch eine Gestalt zu sehen sein, die zuletzt vor 670 Jahren in Freiburg gesichtet wurde.

Friedensforum Freiburg, Anti-Atom-Gruppe Freiburg, ICAN-Hochschulgruppe, attac Freiburg, Fukushima nie vergessen, die DFG/VK und der StuRa der Uni Freiburg laden für den 6. August auf den Rathausplatz ein, wo um 15 Uhr der „chronische Umzug der Irren mit der Atombombe“ durch die Straßen Freiburgs starten soll.

Iran-Konflikt

Mit größter Sorge und Betroffenheit verfolgen wir die wachsende Gefahr eines Krieges gegen den Iran. Wir fordern die Bundesregierung mit Nachdruck dazu auf, alles zu tun, um den drohenden Krieg zu verhindern.
Ein Krieg gegen den Iran wird nicht nur für die iranische Bevölkerung verhängnisvoll sein und abertausende menschliche Opfer bringen. Er ist geeignet, die gesamte Region des Mittleren und Nahen Ostens für einen längeren Zeitraum ins Chaos zu stürzen. Ein solcher Krieg hätte auch schwerwiegende Folgen für Europa und den Frieden in der Welt.

Die Möglichkeiten der Einflussnahme Deutschlands und der Europäischen Union auf die US-Regierung sind beschränkt. Andererseits hoffen wir, dass die USA ohne die Unterstützung ihrer Verbündeten, insbesondere in Europa, es nicht wagen werden, einen Krieg gegen den Iran vom Zaun zu brechen. Deshalb fordern wir die Bundesregierung dazu auf, schon jetzt klar und unmissverständlich zu erklären, dass Deutschland sich an einem Krieg gegen den Iran nicht beteiligen und den USA untersagen wird, ihre militärischen Einrichtungen auf deutschem Boden (u.a. diverse militärische Hauptquartiere in Ramstein-Miesbach und das Europäische Kommando der USA in Stuttgart-Vaihingen) im Falle eines solchen Krieges einzusetzen. Wir fordern die Bundesregierung auf, die Europäische Union für eine klare Stellungnahme gegen den Krieg zu gewinnen.

Die Bundesregierung und die Europäischen Union müssen für die Einhaltung des Iran-Atomabkommens eintreten und zusammen mit den anderen Unterzeichnerstaaten dieses Abkommens, der Russischen Föderation und der Volksrepublik China, eine humanitäre internationale Initiative zur Aufhebung aller Iran- Sanktionen zu starten. Die seit November 2018 in New York laufenden Verhandlungen für die Einrichtung einer von Massenvernichtungswaffen freien Zone im Mittleren und Nahen Osten müssen aktiv unterstützt sowie für die Teilnahme der USA und Israels an diesen Verhandlungen Druck gemacht werden.

Mohssen Massarrat wurde 1942 in Teheran geboren, lebt seit 1961 in Deutschland und war von 1982 bis 2007 Professor für Politikwissenschaft an der Universität Osnabrück.

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